24 May 2026, 12:30

Ulrike Guérot verliert Rechtsstreit gegen Universität Bonn nach Plagiatsvorwürfen

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht - Ulrike Guérot verliert Rechtsstreit gegen Universität Bonn nach Plagiatsvorwürfen

Die bekannte Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, Autorin des Bestsellers „Wer schweigt, stimmt zu“, hat ihren Rechtsstreit gegen die Universität Bonn verloren. Das Landesarbeitsgericht Köln bestätigte ihre Entlassung und setzte damit einem Konflikt ein Ende, der Anfang 2023 begonnen hatte. Im Mittelpunkt des Falls standen Vorwürfe wegen Plagiats sowie ihr Verhalten während des Bewerbungsverfahrens.

Die Universität Bonn hatte Guérots Stelle im Februar 2023 gekündigt, nachdem in einer von ihr im Rahmen der Einstellung eingereichten Arbeit Plagiate entdeckt worden waren. Die Hochschule begründete die Entscheidung mit Verstößen gegen wissenschaftliche Standards. Guérot klagte gegen die Kündigung, doch das Arbeitsgericht Bonn wies ihre Klage zunächst ab.

Das Landesarbeitsgericht Köln bestätigte das Urteil später und begründete, dass ihr Verhalten während des Bewerbungsprozesses die Entlassung rechtfertige. Mit dieser Entscheidung erlebte Guérot in diesem Fall die endgültige juristische Niederlage.

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Jenseits ihrer akademischen Laufbahn ist Guérot eine polarisierende Figur in öffentlichen Debatten. Während der COVID-19-Pandemie machte sie mit scharfer Kritik an Regierungsmaßnahmen wie Lockdowns und Sicherheitsvorkehrungen auf sich aufmerksam. Zuletzt sorgten ihre Äußerungen zum Ukraine-Krieg für Kontroversen. Kritiker werfen ihr vor, die Rollen von Angreifer und Opfer zu verzerren, während sie selbst zu sofortigen Friedensverhandlungen aufruft.

Trotz der juristischen Niederlage bleibt Guérot eine prägende Stimme in politischen Diskussionen. Ihr Bestseller und ihre unmissverständlichen Positionen ziehen weiterhin sowohl Anhänger als auch Gegner in ihren Bann.

Mit dem Urteil ist der Arbeitsrechtsstreit zwischen Guérot und der Universität Bonn endgültig entschieden – ihre Entlassung wegen Plagiats und Verfahrensfehlern bleibt bestehen. Gleichzeitig sorgt ihr öffentliches Engagement zu zentralen Themen dafür, dass sie eine umstrittene, aber einflussreiche Stimme im deutschen Diskurs bleibt.

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