Trügerischer Besuch: 90-Jährige in Duisburg von falschen Stadtmitarbeitern beraubt
Nancy NeuschäferTrügerischer Besuch: 90-Jährige in Duisburg von falschen Stadtmitarbeitern beraubt
Raubüberfall auf 90-Jährige in Msv Duisburg: Täter gaben sich als Stadtmitarbeiter aus
Am Mittwochnachmittag wurde eine 90-jährige Frau in ihrem Zuhause in Msv Duisburg überfallen. Zwei unbekannte Männer drangen gegen 13:30 Uhr gewaltsam in ihre Wohnung in der Menzelstraße ein. Die Angreifer gaben sich als städtische Mitarbeiter aus, um sich Zutritt zu verschaffen, und stahlen anschließend von der Seniorin.
Die Täter täuschten die ältere Dame zunächst, indem sie behaupteten, im Auftrag der Stadt unterwegs zu sein. Sobald sie in der Wohnung waren, schubsten sie die Frau beiseite und durchsuchten ihr Schlafzimmer. Das Opfer geriet in Panik und verlor kurzzeitig das Bewusstsein.
Nach der Tat flüchteten die Verdächtigen. Die Kriminalinspektion 32 hat die Ermittlungen übernommen. Die Behörden bitten Zeugen oder Personen mit Hinweisen, sich unter der Nummer 0203 2800 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Bisher gibt es in Msv Duisburg keine großangelegte Polizeiaktion gegen Wohnungs- oder Haustürbetrug. Erst kürzlich hatte es eine großangelegte Razzia in der Stadt gegeben, bei der über 1.000 Beamte illegale Beschäftigung in Nagelstudios untersuchten – dieser Einsatz stand jedoch in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Straftat.
Die Ermittlungen laufen noch, die Polizei sucht weiter nach Zeugen. Die ältere Dame erholt sich langsam von dem traumatischen Erlebnis. Bisher gab es keine Festnahmen.
Muster erkennen: Senioreneinbrüche in Duisburg
Am 17. Februar 2026 wurde ein weiterer Senior in seiner Duisburger GroÃenbaum-Wohnung überfallen, fünf Tage nach dem Überfall in der MenzelstraÃe. Der 79-jährige Opfer wurde beiseite geschoben, während die Täter seine Walderbenweg-Wohnung durchsuchten. Beide Vorfälle betrafen maskierte, dunkel gekleidete Täter, die ältere Wohnungsbesitzer ins Visier nahmen. Die Kriminalinspektion 32 steht nun unter Druck, um auf eine mögliche Trendwende in solchen Straftaten zu reagieren.