07 May 2026, 20:33

Straßenprojekte in der Stadt: Zwischen Fortschritt und Stillstand durch Personalmangel

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Straßenprojekte in der Stadt: Zwischen Fortschritt und Stillstand durch Personalmangel

Ausschuss für Mobilität und Verkehr diskutiert anstehende Straßenprojekte – Fortschritte und Rückschläge

Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr kam zu seiner jüngsten Sitzung zusammen, um die geplanten Straßenbauvorhaben in der Stadt zu bewerten. Zwar wurden mehrere wichtige Beschlüsse gefasst, doch Personalmangel und Haushaltsengpässe bremsen die Umsetzung vieler Initiativen aus.

Das Gremium billigte das Maßnahmenprogramm 2026–2028, wobei jedoch nur die für 2026 vorgesehenen Projekte endgültig bestätigt wurden. Dazu zählen unter anderem die Sanierungsarbeiten an der Leverkuser Straße, die in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen sollen – mit vorübergehenden Verkehrsbehinderungen durch die Baustelle.

Auch an der Paffrather Straße gab es Planungsanpassungen: Geschützte Radwege werden nun beidseitig eingerichtet. Für die Buchholzstraße entschied sich der Ausschuss für Variante 1 der Neugestaltung, die die bestehende Verkehrsführung beibehält.

Aufgrund des anhaltenden Personalmangels können derzeit nur dringende verkehrsorganisatorische Aufgaben vorangetrieben werden. Die Stadt kämpft mit der Umsetzung umfassender Straßeninstandhaltungsprojekte und verweist auf Kürzungen im Haushalt sowie fehlendes Fachpersonal. Stellvertretender Bürgermeister Ragnar Migenda räumte eine Niederlage beim geplanten Radwegprojekt für den Hasenweg in Refrath ein, nachdem ein Gerichtsurteil die Umsetzung blockiert hatte.

Die CDU brachte einen Vorschlag ein, die Zufahrt für Lkw auf der Straße „Auf der Kaule“ in Refrath zu verbessern – durch eine Verbreiterung der Fahrbahn und die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung. Unabhängig davon reichten SPD und Grüne einen Antrag ein, den Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg zu überarbeiten, mit Fokus auf eine bessere Radverkehrsinfrastruktur.

Die Beschlüsse des Ausschusses zeigen sowohl Fortschritte als auch Rückschläge in den Verkehrsplanungen der Stadt. Angesichts begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen werden vorrangig unverzichtbare Projekte vorankommen, während andere verschoben oder gestrichen werden müssen. Die für 2026 genehmigten Maßnahmen gehen nun in die nächste Planungs- und Umsetzungsphase über.

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