Stadt startet Sicherheitsprogramm "Schule als sicherer Ort" mit baulichen und pädagogischen Maßnahmen
Nancy NeuschäferStadt startet Sicherheitsprogramm "Schule als sicherer Ort" mit baulichen und pädagogischen Maßnahmen
„Schule als sicherer Ort“: Stadt ratifiziert neues Sicherheitsprogramm für Schulen
Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen „Schule als sicherer Ort“ beschlossen. Die am 24. September 2025 getroffene Entscheidung sieht eine Kombination aus baulichen Maßnahmen und Bildungsprogrammen vor, um die Sicherheit an Schulen zu verbessern. In der ersten Phase liegt der Fokus auf dringenden Fällen – ausgewählte Schulen setzen die Maßnahmen noch in diesem Jahr um.
Die Pilotphase startet mit strukturellen Anpassungen und Fortbildungen für Lehrkräfte. An 14 Schulen werden 682 Türen mit Schließzylindern und Drehknäufen nachgerüstet, während die Außenbeschilderung für eine bessere Sichtbarkeit aktualisiert wird. Die technischen Umbaumaßnahmen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.
Im pädagogischen Bereich führen 21 Schulen Gewaltschutzschulungen für ihr Personal ein. Zudem nehmen alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen an Präventionsprogrammen zum Thema sexualisierte Gewalt teil. Für diese vorbeugenden Maßnahmen sind etwa 258.600 Euro veranschlagt.
Schulen mit besonders hohem Handlungsbedarf setzen das Programm als Erstes um. Weitere Einrichtungen, die die pädagogischen Kriterien erfüllen, können ebenfalls teilnehmen. Die Stadt plant, die Wirkung der Initiative jährlich zu evaluieren und auf Basis der Ergebnisse nachzubessern.
Die Kosten der ersten Phase belaufen sich auf über 400.000 Euro. Während bauliche Verbesserungen und Lehrkräftefortbildungen für mehr Sicherheit sorgen sollen, dienen die jährlichen Bewertungen als Grundlage für künftige Anpassungen. Das Konzept soll schrittweise ausgeweitet werden, sobald weitere Schulen die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.






