02 May 2026, 00:35

Solinger Grünen kämpfen am 1. Mai für faire Arbeit und grüne Wirtschaft

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor einer Bergkulisse, mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granitarbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Solinger Grünen kämpfen am 1. Mai für faire Arbeit und grüne Wirtschaft

Die Solinger Grünen bereiten sich mit einer klaren Botschaft auf den 1. Mai vor: faire Arbeit, starke soziale Absicherung und eine nachhaltige Wirtschaft. Die Partei wird gemeinsam mit der Gewerkschaft DGB an Demonstrationen teilnehmen und am Neumarkt einen Informationsstand betreiben, um mit Bürgerinnen und Bürgern über Arbeitsrechte und grüne Politik ins Gespräch zu kommen.

Die Grünen unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften nach sicheren Arbeitsplätzen, fairen Löhnen und einem verlässlichen Sozialstaat nachdrücklich. Sprecher Martin Münter betonte die Notwendigkeit von Arbeitsplatzsicherheit und sozialen Schutzmechanismen – besonders angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen wie Werksschließungen und Marktveränderungen, die Beschäftigte besonders hart treffen.

Die beiden Parteivorsitzenden Leon Kröck und Ruth Fischer-Bienick hoben die Bedeutung zukunftssicherer Jobs und nachhaltigen Wachstums hervor. Ihr Fokus liegt dabei sowohl auf aufstrebenden Branchen wie dem Gesundheitswesen als auch auf traditionellen Industrien wie der Solinger Besteckherstellung. Münter warb zudem für Politiken, die Klimaschutz mit Beschäftigungsstabilität verbinden, damit der ökologische Wandel nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen geht.

Am 1. Mai werden die Grünen in Solidarität mit dem DGB auf die Straße gehen und am Neumarkt erläutern, wie Solingens Wirtschaft global wettbewerbsfähig bleiben kann – ohne dabei Arbeiterrechte oder Umweltziele zu opfern.

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Die Maikampagne der Grünen verknüpft Arbeitsrechte mit grünen Wirtschaftsplänen. Durch ihre Teilnahme an Protesten und die öffentliche Aufklärungsarbeit wollen sie aktuelle Anliegen von Beschäftigten aufgreifen und gleichzeitig den Weg zu einer langfristig nachhaltigen Entwicklung Solingens ebnen. Die Position der Partei spiegelt dabei das Bestreben wider, industrielle Wettbewerbsfähigkeit mit fairen und umweltfreundlichen Arbeitsbedingungen in Einklang zu bringen.

Quelle