Schwere Gesichtsverbrennungen nach Laserbehandlung: Opernstar warnt vor Risiken
Trudel EimerSchwere Gesichtsverbrennungen nach Laserbehandlung: Opernstar warnt vor Risiken
Die klassische Crossover-Sängerin Camilla Kerslake erlitt schwere Gesichtsverbrennungen, nachdem sie sich einer kostenlosen CO₂-Laserbehandlung im Wert von 1.000 Pfund unterzogen hatte. Der Eingriff, der eigentlich Hauterschlaffung und Rosazea behandeln sollte, hinterließ ihr Gesicht tagelang rot, blutend und bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Kerslake, bekannt für ihre Rollen in West-End-Produktionen wie Les Misérables, suchte die Behandlung nach der Geburt ihres zweiten Sohnes, Hunter, auf. Sie und ihr Mann, der ehemalige englische Rugby-Nationalkapitän Chris Robshaw, hatten eine Hausgeburt für ihr Kind geplant. Nach der Entbindung litt sie unter anhaltenden Hautproblemen, darunter Rosazea und schlaffe Haut.
Bei der CO₂-Laserbehandlung wird die oberste Hautschicht abgetragen, um das Wachstum neuer Haut zu fördern. Doch bereits nach wenigen Stunden verspürte Kerslake extreme Schmerzen, die sie mit einer Geburt ohne Schmerzmittel verglich. Ihr Gesicht blieb auch 24 Stunden später wund und blutig, sodass sie nur wenige Tage nach dem Eingriff – noch immer mit sichtbaren Verletzungen – an der Eröffnungsfeier von Tigermilk Spitalfields teilnehmen musste.
Statt ihre Haut zu verjüngen, verursachte die Behandlung langfristige Schäden. Kerslakes Erfahrung unterstreicht die potenziellen Risiken aggressiver Laserbehandlungen – selbst wenn sie von Fachleuten durchgeführt werden. Ihr Heilungsprozess ist noch immer nicht abgeschlossen.






