27 April 2026, 02:33

Schulen im Kreis Herford stärken Kriegsgräberfürsorge durch jahrelanges Engagement

Plakat für den Wohltätigkeitsbasar für die Witwen und Waisen deutscher, australischer, ungarischer und alliierter Soldaten mit Veranstaltungdetails im Text.

Schulen im Kreis Herford stärken Kriegsgräberfürsorge durch jahrelanges Engagement

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt wichtige Arbeit dank starker regionaler Unterstützung fort

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Schulsammlungen im Kreis Herford leisten seit langem einen entscheidenden Beitrag zur Finanzierung der Arbeit des Volksbundes. Mit ihren Spenden helfen sie, Gräber zu erhalten und Bildungsprogramme für junge Menschen zu fördern.

Der Volksbund dokumentiert, pflegt und bewahrt die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Gleichzeitig dient er als Anlaufstelle für Angehörige, öffentliche Einrichtungen und private Initiativen, die sich mit Kriegsgräberfragen befassen. Rund 80 Prozent der Betriebskosten werden durch Mitgliedsbeiträge und Spenden gedeckt.

Im Kreis Herford engagieren sich Schulen seit Jahren mit besonders erfolgreichen Sammelaktionen – sie zählen zu den ergiebigsten in Ostwestfalen und sichern so eine zuverlässige finanzielle Grundlage. Durch die Jugendarbeit des Volksbundes besuchen junge Menschen Kriegsgräberstätten, was den Dialog und das Verständnis für die Vergangenheit stärkt.

Lokalkoordinator Krutemeyer betonte den Nutzen für die Schülerinnen und Schüler: Das Projekt helfe ihnen, Selbstvertrauen zu entwickeln, indem sie mit Fremden ins Gespräch kämen und sich mit sensiblen Themen auseinandersetzten. Solche Begegnungen förderten zudem den Frieden – zwischen Menschen wie zwischen Nationen – eine Aufgabe, die heute dringender sei denn je.

Die Arbeit des Volksbundes hängt maßgeblich von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung ab. Die Schulen im Kreis Herford gehen dabei mit gutem Beispiel voran. Ihre Beiträge ermöglichen nicht nur die Grabpflege, sondern auch die Fortführung pädagogischer Projekte. Gleichzeitig sammeln junge Menschen wertvolle Erfahrungen in Kommunikation und Reflexion.

Quelle