Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Nancy NeuschäferPolizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Polizei in Recklinghausen führt umfangreiche Verkehrskontrollen in Schul- und Kitanähe durch
Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen groß angelegte Verkehrskontrollen in der Umgebung von Schulen und Kindertagesstätten durch. Die Aktion war Teil einer übergeordneten Kampagne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Kinder und zur Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer.
Die Kontrollen fanden im Rahmen der länderübergreifenden Initiative „Sicher.Mobil.Leben“ statt, die jährlich unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich der Verkehrssicherheit setzt. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, die korrekte Sicherung von Kindern in Fahrzeugen sowie auf die Fahrradsicherheit – insbesondere in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen durch Kinder.
Während der Aktion wurden über 300 Tempoversöchse registriert. Ein Autofahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone erwischt, ein Schulbus mit an Bord befindlichen Kindern fuhr 48 km/h in derselben begrenzten Zone und wurde angehalten. Zudem stellten die Beamten wiederholt fehlende oder falsch angelegte Kindersitze in Fahrzeugen fest.
Fahrräder wurden auf ihre Verkehrssicherheit überprüft; den regelkonformen Rädern wurde vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat ein Aufkleber ausgehändigt. Die Polizisten führten zudem Gespräche mit Autofahrern und Fußgängern, um auf die Gefahren hinzuweisen, denen Kinder auf ihrem Schulweg ausgesetzt sind.
Im Rahmen der Initiative arbeiteten Verkehrssicherheitsberater der Polizei mit Viertklässlern zusammen. Die Kinder nahmen an realitätsnahen Übungen teil, um sicheres Verhalten an Kreuzungen und Einmündungen zu trainieren.
Ziel der Kampagne war es, die Verletzlichkeit von Kindern im Straßenverkehr zu verringern und bei allen Verkehrsteilnehmern ein sichereres Verhalten zu fördern. Die Polizei verzeichnete zwar zahlreiche Verstöße, gleichzeitig zeigte sich jedoch eine aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Sicherheitsaufklärung.
