25 April 2026, 22:31

PKA in der Apotheke: Warum dieser Beruf mehr Anerkennung verdient

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines Apothekeninneren mit einem zentralen Tresen, der verschiedene Gegenstände zeigt, Regalen im Hintergrund mit Flaschen und Artikeln und Text unten, der darauf hinweist, dass es sich um eine Apotheke handelt.

PKA in der Apotheke: Warum dieser Beruf mehr Anerkennung verdient

Veronique Wierczimok arbeitet seit fast zehn Jahren als Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) in der Finken-Apotheke in Marl. Ihr Aufgabenbereich reicht von der Kundenberatung bis zur Organisation des täglichen Betriebs – doch sie hat das Gefühl, dass der Beruf in der Öffentlichkeit oft unterschätzt wird.

Ihre Karriere begann Wierczimok nach der Schule mit einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Später qualifizierte sie sich zur PKA und übernahm in der Marler Filiale vielfältige Verantwortungsbereiche.

Zu ihren Aufgaben gehören die Bearbeitung von Telefonanfragen, die Abwicklung von Bestellungen und die Koordination von Direktlieferungen. Zudem verwaltet sie die Social-Media-Auftritte der Apotheke und plant gemeinsam mit ihrem Team Marketingkampagnen. Saisonale Arbeiten wie die Organisation der Grippeimpfstoff-Bestände fallen ebenfalls in ihren Zuständigkeitsbereich.

Über den täglichen Betrieb hinaus sorgt Wierczimok dafür, dass das Erscheinungsbild der Apotheke stets professionell bleibt. Erst kürzlich erwarb sie ihre Ausbilderlizenz und begleitet nun eine neue PKA-Kollegin, die nach ihrem Weggang in der Filiale bleiben wird. Trotz ihres breiten Fachwissens stellt sie fest, dass viele Kunden das Know-how von PKAs bei der Beratung zu rezeptfreien Medikamenten oft unterschätzen.

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Mitte November wechselt Wierczimok in eine andere Filiale, die dringend Personal benötigt. Ihr Abschied markiert das Ende eines langen Kapitels in der Finken-Apotheke, wo sie jahrelang eine zentrale Rolle spielte.

Ihr Fortgang hinterlässt eine Lücke im Marler Team, doch ihre Nachfolgerin wird bereits eingearbeitet. Ihr jahrzehntelanges Engagement zeigt, wie vielfältig die Fähigkeiten von PKAs sind und welch wichtigen Beitrag sie in Apotheken leisten. Der Wechsel spiegelt zudem den anhaltenden Bedarf an qualifiziertem Personal in der gesamten Branche wider.

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