22 April 2026, 20:36

NRW-Pendler 2024: Fast fünf Millionen Menschen fahren täglich zur Arbeit in andere Städte

Eine belebte Straßenkreuzung in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, hohen Gebäuden mit Fenstern, Bäumen, Laternenmasten und Schildern, unter einem bewölkten Himmel.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler 2024: Fast fünf Millionen Menschen fahren täglich zur Arbeit in andere Städte

Neue Zahlen zeigen, dass im Jahr 2024 fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen in eine andere Stadt pendelten, um zur Arbeit zu gelangen. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten geben zudem Aufschluss darüber, wie die Einwohner zu ihren Arbeitsplätzen kommen – und wie viel Zeit sie dafür benötigen.

Köln, Düsseldorf und Essen waren die beliebtesten Ziele für Pendler. Unter den kleineren Städten verzeichnete Holzwickede den höchsten Anteil an Einpendlern: Rund 83 Prozent der dortigen Beschäftigten kamen von auswärts.

Das Auto blieb das bevorzugte Verkehrsmittel – fast sieben von zehn Arbeitnehmern fuhren damit zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr folgte mit 14 Prozent, während 10 Prozent mit dem Fahrrad unterwegs waren und nur 6 Prozent zu Fuß gingen.

Die Fahrzeiten variierten, doch die Mehrheit benötigte weniger als 30 Minuten für den täglichen Arbeitsweg. Etwa 6 Prozent hatten Anfahrtszeiten von über einer Stunde. Gleichzeitig blieben 4,4 Millionen Erwerbstätige vor Ort und arbeiteten in derselben Kommune, in der sie auch lebten.

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Die aktuellen Zahlen unterstreichen die stabilen Pendelmuster in Nordrhein-Westfalen. Da die meisten Arbeitswege kurz sind und das Auto dominiert, zeichnen die Daten ein klares Bild der beruflichen Mobilität. Der leichte Anstieg der Pendlerbewegungen zwischen Städten deutet auf eine allmähliche Verschiebung der Arbeitsstandorte hin.

Quelle