Neuer Hochschulseelsorger in Köln: Hilfe bei Wohnungsnot und Einsamkeit
Franco GröttnerNeuer Hochschulseelsorger in Köln: Hilfe bei Wohnungsnot und Einsamkeit
Neuer Hochschulseelsorger in Köln – Unterstützung in schwierigen Zeiten
In Köln hat ein neuer Hochschulseelsorger seine Arbeit aufgenommen – zu einer Zeit, in der Studierende mit wachsenden Herausforderungen kämpfen. Thorben Pollmann übernimmt sein Amt, während Wohnungsnot, Einsamkeit und finanzielle Sorgen viele junge Menschen stark belasten. Mit über 2.500 Studierenden auf der Warteliste für einen Platz im Wohnheim droht manchen sogar Obdachlosigkeit in der Stadt.
Pollmann ist selbst erst kürzlich nach Köln gezogen und findet sich noch in der Stadt zurecht. Wie viele Erstsemester beschreibt er diesen Neuanfang als eine Mischung aus Vorfreude und Hürden. Sein Schwerpunkt wird darauf liegen, im kommenden Wintersemester Kontakte zu Studierenden aufzubauen.
Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) bietet bereits regelmäßig Veranstaltungen an, darunter jeden Dienstag eine Mittagsmesse um 12:15 Uhr. Im Anschluss sind die Studierenden zum gemeinsamen Essen eingeladen. Diese Treffen sollen der Einsamkeit entgegenwirken – ein weitverbreitetes Problem unter jungen Menschen in Köln.
Neben seelsorgerischer Begleitung will Pollmann auch dem Rückgang der Kirchennähe begegnen. Gemeinsam mit Studierenden möchte er neue Wege finden, um Glauben mit den alltäglichen Herausforderungen zu verbinden. Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheit gehören zu den größten Sorgen vieler junger Menschen und verstärken den Druck.
Die Wohnungsnot bleibt eines der drängendsten Probleme. Tausende stehen auf Wartelisten, einige Studierende müssen ernsthaft um eine Bleibe bangen. Die Hochschulgemeinde springt ein, bietet praktische Hilfe und ein Gefühl der Zugehörigkeit.
Pollmanns Amtsantritt kommt zu einem entscheidenden Moment für die Kölner Studierenden. Seine Aufgabe wird es sein, Gemeinschaft und Unterstützung zu bieten, während junge Menschen mit Wohnungsmangel und finanziellen Belastungen kämpfen. Die spirituellen und sozialen Initiativen der Hochschule sollen in unsicheren Zeiten Halt geben.






