Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch kreative Projekte
Franco GröttnerNeue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch kreative Projekte
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule für mehr kulturelle Bildung in der Region
Die Städte Arnsberg und Meschede bringen eine neue interkommunale Jugendkunstschule auf den Weg, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützte Vorhaben setzt auf dezentrale Kunstprojekte, die über lokale Künstlernetzwerke an junge Menschen herangetragen werden.
Federführend ist die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg, wobei Beate Herrmann die Gründungsphase leitet. In den kommenden drei Jahren soll durch die Vernetzung von Künstlern aus Arnsberg, Meschede und Sundern die kulturelle Jugendbildung gestärkt werden. Für die lokale Koordination in den jeweiligen Städten zeichnen Kirsten Minkel und Anne Wiegel verantwortlich.
Ein Kunstmobil mit dem Namen KUMO wird durch die Region touren, um Ideen für das künftige Programm der Schule zu sammeln. Künstlerinnen, Künstler und gemeinnützige Einrichtungen können das Mobil anfordern oder sich direkt an die Organisatoren wenden. Die Finanzierung erfolgt durch das Landesministerium, die beteiligten Städte sowie den Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V.
Interessierte Künstler können sich unter der Telefonnummer 02972 98 94 216 oder per E-Mail an [email protected] melden, um mitzuwirken. Ziel ist es, von Anfang an niedrigschwellige Kunstangebote zu schaffen – unter Einbindung der lokalen Kreativszene.
Die Jugendkunstschule ist auf drei Jahre angelegt, wobei sich die Kosten das Land, die beiden Städte und unterstützende Vereine teilen. Durch die Vernetzung von Künstlern und den Einsatz des Kunstmobils soll die kulturelle Bildung in der gesamten Region gestärkt werden. Die konkrete Ausgestaltung des Programms wird im Laufe dieses Jahres finalisiert.






