07 June 2026, 12:25

Netflix-Doku POLDI zeigt Podolskis Leben jenseits des Fußballs

Ein Profi mit persönlichem Touch

Netflix-Doku POLDI zeigt Podolskis Leben jenseits des Fußballs

Netflix’ neue Doku POLDI – Ein Blick auf Lukas Podolskis Leben abseits des Platzes

Die neue Netflix-Dokumentation POLDI wirft einen frischen Blick auf das Leben von Lukas Podolski – jenseits des Fußballs. Der 90-minütige Film rückt nicht die übliche Karriere im Sport in den Mittelpunkt, sondern erkundet seine Rollen als Sohn, Bruder, Ehemann, Vater und Unternehmer. Von Anfang an macht Podolski klar: Ihn interessieren Geschichten über das Privatleben mehr als berufliche Erfolge.

Gleich zu Beginn äußert Podolski seine Abneigung gegen Filme, die Fußballerkarrieren verherrlichen. Stattdessen taucht POLDI ein in seine persönliche Welt – geprägt von Familie, spontanen Entscheidungen und seinem Markenzeichen, dem kölnischen Motto „Et kütt, wie et kütt“ („Es wird schon irgendwie werden“). Sein Leben läuft auf Hochtouren, ob im Beruf oder zu Hause, wo der Fußball trotz Frau und Kindern stets Priorität hat.

Szenen wie seine Mutter, die ihm ein Schnitzel in Margarine brät, oder sein Vater, der sich an den Tag erinnert, als Podolski plötzlich einen Audi vor dem Elternhaus parkte, verleihen dem Film Wärme und Humor. Die Doku bleibt bodenständig und lässt Podolski sowie sein engstes Umfeld ungeschminkt zu Wort kommen. Zwar deutet sie hin und wieder tiefere Schichten seines Lebens an, doch bevor sie diese ganz aufdeckt, zieht sie sich wieder zurück.

Im Kern zeigt POLDI Podolskis Ringen mit dem Karriereende – einer Realität, der er sich nicht mehr entziehen kann. Der Film balanciert zwischen heiteren Momenten und ehrlichen Reflexionen, ohne in die übliche Heldenverehrung zu verfallen. Unterhaltsam, unprätentiös und ganz im Stil von Podolskis erdverbundener Art.

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POLDI hebt sich ab, indem es nicht Trophäen oder Tore, sondern Podolskis Privatleben in den Fokus rückt. Die Doku gewährt seltene Einblicke in den Menschen hinter dem Spieler – von Familienessen bis zu unternehmerischen Projekten. Am Ende bleibt das Bild eines unermüdlichen Energiebündels und die Herausforderungen, sich von dem Sport zu lösen, der ihn geprägt hat.

Quelle