Mysteriöser AfD-Redner Alexander Eichwald sorgt für Wirbel und Parteiausschluss
Franco GröttnerMysteriöser AfD-Redner Alexander Eichwald sorgt für Wirbel und Parteiausschluss
Eine rätselhafte Rede auf einer Jugendveranstaltung der AfD hat für weitreichende Spekulationen gesorgt. Alexander Eichwald wandte sich an die Delegierten von Generation Deutschland mit übertriebener Deutschlandtreue und zog damit schnell die Aufmerksamkeit im Netz auf sich. Ausschnitte seiner Äußerungen verbreiteten sich rasant in den sozialen Medien und warfen Fragen nach seiner Identität und seinen Motiven auf.
Eichwalds Auftritt bei der AfD-Jugendorganisation löste umgehend Kontroversen aus. Er bezeichnete die Teilnehmer als „Parteigenossen“ und betonte in übersteigertem Ton den Schutz der deutschen Kultur – was bei vielen den Verdacht aufkommen ließ, es könnte sich um eine satirische Aktion handeln.
Recherchen zu seiner Vergangenheit förderten kaum Informationen zutage. Bekannt wurde lediglich, dass er unter dem Künstlernamen Alex Oak bereits Partymusik auf Plattformen wie Deezer veröffentlicht hatte. Darüber hinaus gab es kaum belastbare Details über ihn.
Das Satiremagazin Titanic gab später an, hinter Eichwalds Auftritt zu stecken. Belege für diese Behauptung blieben jedoch aus. Eichwald selbst zeigte sich zwar gesprächsbereit, bestand aber darauf, sich zunächst in einem TV-Interview zu äußern.
AfD-Chef Tino Chrupalla distanzierte sich öffentlich von Eichwalds Inhalten und Auftreten und erklärte, diese stünden nicht im Einklang mit den Werten der Partei. In der Folge kündigte die AfD an, Eichwald aus ihren Reihen auszuschließen.
Die AfD leitet nun Schritte ein, um Alexander Eichwald aus der Partei auszuschließen. Seine Rede und seine undurchsichtige Vergangenheit lassen weiterhin Fragen offen. Die Parteiführung hat klar gemacht, dass sein Verhalten nicht mit den Grundsätzen der AfD vereinbar sei.






