Münsters Integrationsprojekt feiert ein Jahr voller Erfolge und Vielfalt
Irmhild PutzMünsters Integrationsprojekt feiert ein Jahr voller Erfolge und Vielfalt
Ein Jahr nach dem Start des Integrationspilotprojekts in Münster haben lokale Initiativen ein breites Spektrum an Bildungs- und Schulungsangeboten auf den Weg gebracht. Von Verkehrssicherheit bis hin zu Berufsberatung zielen die Maßnahmen darauf ab, sowohl Kinder als auch Erwachsene in der gesamten Stadt zu unterstützen. Beteiligt waren unter anderem die Polizei, Arbeitsagenturen und Sportvereine, die gemeinsam die verschiedenen Kurse und Workshops durchführten.
Der Münstersche Verkehrsicherheitsrat arbeitete eng mit der Polizei Münster zusammen und veranstaltete neun Fahrradsicherheitskurse, an denen jeweils etwa 15 Teilnehmende teilnahmen. Zudem führten sie vier Schulungen zur Fußgängersicherheit für Jugendliche durch, die jeweils rund 20 Interessierte anzogen.
Die Polizei selbst bot sieben offene Informationsveranstaltungen zum deutschen Rechtssystem an. Die Teilnehmerzahlen variierten dabei zwischen 12 und 30 Personen pro Termin. Darüber hinaus schulte sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZUE, eines lokalen Beschäftigungsträgers, im Bereich Opferhilfe.
Im Bereich Berufsorientierung organisierten die IHK Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster vier Beratungstermine, an denen insgesamt 74 Personen teilnahmen, um sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Die Bundesagentur für Arbeit Ahlen-Münster führte sechs Beratungsgespräche durch, die insgesamt 125 Interessierte erreichten.
Auch Sport- und Bewegungsangebote waren Teil des Projekts: Der SC Preußen Münster und das "FANport" Münster der Outlaw gGmbH veranstalteten drei Workshops zu Bewegung und Werten, an denen 42 Personen teilnahmen. Dieselbe Gruppe bot zudem 30 Fußballtrainings sowie 20 allgemeine Sportprogramme für Kinder und Jugendliche an.
Der Bezirksbeirat Gremmendorf steuerte mit seiner "Bauwerkstatt" einen weiteren Baustein bei. Über vier Tage hinweg nahmen täglich etwa 12 Personen an den Angeboten teil.
Nach einem Jahr deckt das Pilotprojekt Bereiche von der Verkehrssicherheit über Berufsförderung bis hin zu Sport ab. Verschiedene Akteure haben gemeinsam Hunderten von Teilnehmenden Angebote unterbreitet. Die weiteren Schritte des Programms hängen nun von den Rückmeldungen und der fortsetzenden Zusammenarbeit der lokalen Gruppen ab.






