Mönchengladbachs neue Gesamtschule wächst – erst im Provisorium, bald im Neubau
Franco GröttnerMönchengladbachs neue Gesamtschule wächst – erst im Provisorium, bald im Neubau
Mönchengladbachs siebte Gesamtschule nimmt Gestalt an – im Provisorium geht es rasant voran
Im Oktober werden städtische Verantwortliche den finalen Entwurf für das endgültige Schulgebäude prüfen, noch in diesem Jahr könnten die Erdarbeiten beginnen. Die neue Schule entsteht auf dem westlichen Teil des ehemaligen Sportplatzgeländes. Das Design sieht fünf miteinander verbundene Bauabschnitte vor, jeder mit eigenem Innenhof, sowie eine Turnhalle. Das Gebäude wird moderne Lernumgebungen bieten – mit offenen Flächen, vielfältigen Lernzonen und Rückzugsräumen für konzentriertes Arbeiten.
Wegen schwieriger Bodenverhältnisse wird das Gebäude auf Tiefgründungen mit Pfählen errichtet, die die Last in stabile Erdschichten ableiten. Um den Bau zu beschleunigen, wurden die Erdarbeiten separat ausgeschrieben. Der Umzug vom Interimsstandort in die erste fertiggestellte Phase des Neubaus ist nun für 2029 geplant.
Unterdessen schreiten die Vorbereitungen im Provisorium an der Breite Straße zügig voran. Dort startet das neue Schuljahr mit 108 Schülerinnen und Schülern in vier Klassen als Gründungsjahrgang. Der Unterricht beginnt planmäßig nach den Sommerferien.
Das Projekt bleibt im Zeitplan: 2029 soll der Umzug in den Neubau erfolgen. Die Erdarbeiten könnten noch vor Jahresende beginnen, sobald der Entwurf im Oktober abgesegnet ist. Bis dahin deckt das Provisorium alle schulischen Anforderungen ab.






