Mönchengladbachs EWMG feiert Rekordjahr mit Millioneninvestitionen in Stadtentwicklung
Nancy NeuschäferMönchengladbachs EWMG feiert Rekordjahr mit Millioneninvestitionen in Stadtentwicklung
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) verzeichnet starkes Geschäftsjahr
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat ein erfolgreiches Finanzjahr gemeldet. Das Unternehmen erzielte ein Jahresergebnis vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW. Der operative Gewinn lag bei etwa einer Million Euro – das drittbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.
Im Jahr 2025 investierte die EWMG insgesamt zehn Millionen Euro in mehrere Großprojekte, darunter die Sanierung der Stadtbibliothek in Rheydt, das Nationale Hockey-Leistungszentrum, den Bahnhof Rheydt Zentrum sowie eine Tiefgarage im Quartier Maria-Hilf-Terrassen. Zudem wurden 43,2 Millionen Euro für weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen in der Stadt bewilligt.
Das Unternehmen treibt zudem zentrale Infrastrukturprojekte voran, etwa die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 und das Projekt Maria-Hilf-Terrassen – eines der größten innerstädtischen Wohnbauvorhaben Mönchengladbachs mit einer Mischung aus Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern.
Für ein nachhaltiges Stadtwachstum hat die EWMG strategische Immobilien erworben, darunter die Grundstücke Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt und Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Ab 2027 stehen drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren bereit: Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich.
Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG über 17 Jahre geleitet hat, geht im Juli in den Ruhestand. Er betonte die zukunftsorientierte Stadtentwicklung und die finanziellen Erfolge des Unternehmens. Die Investitionen und Akquisitionen der EWMG werden das Wachstum Mönchengladbachs in den kommenden Jahren prägen. Neue Wohngebiete und Infrastrukturprojekte kommen auf den Markt, während das Unternehmen finanziell solide bleibt. Mit Schückhaus’ Ausscheiden endet eine prägende Ära für die Organisation.






