Mönchengladbach baut siebte Gesamtschule – Elternsturm treibt Expansion voran
Irmhild PutzMönchengladbach baut siebte Gesamtschule – Elternsturm treibt Expansion voran
Mönchengladbach bereitet die Eröffnung seiner siebten Gesamtschule vor – eine Reaktion auf die starke Nachfrage von Eltern. Der neue Standort an der Breiten Straße soll zunächst 108 Schülerinnen und Schüler aufnehmen, wobei der Bau 2027 beginnen wird. Schon früher, ab diesem Sommer, wird ein provisorisches Modulgebäude die Kapazitäten erweitern.
Die Stadt verzeichnete 142 Anmeldungen für die neue Schule, ein Zeichen für das große Interesse. Fast 44 Prozent der Eltern vor Ort bevorzugen für ihre Kinder nach der Grundschule den Besuch einer Gesamtschule. Diese neue Einrichtung wird vorerst die letzte ihrer Art in Mönchengladbach sein – zumindest bis 2031.
Das Münchner Architekturbüro Auer Weber gewann den Gestaltungswettbewerb mit einem Entwurf für einen dynamischen, mehrstöckigen Bau. Das Gebäude wird in fünf Abschnitte unterteilt, jeder mit eigenem Innenhof. Ein zentraler Trakt beherbergt Gemeinschaftsbereiche, Kunstateliers und eine Freiluft-Kunstterrasse.
Die Arbeiten am dauerhaften Standort starten 2027, die ersten Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2028/29 erwartet. Das Projekt läuft in zwei Phasen ab und soll bis 2031 vollständig abgeschlossen sein. Parallel dazu erhöht ein provisorisches Modulgebäude ab diesem Sommer die Kapazität von 30 auf 34 Klassen, später auf 36. Die Gesamtkosten für die Übergangs- und Dauerlösung belaufen sich auf etwa 130 Millionen Euro.
Die neue Schule trägt dem wachsenden Bedarf an Gesamtschulbildung in Mönchengladbach Rechnung. Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird sie als siebte Einrichtung dieser Art in der Stadt fungieren. Bis mindestens 2031 sind keine weiteren Gesamtschulen geplant.






