Langenfeld führt schärfere Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof ein
Städtischer Betriebshof in Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung
Am Wertstoffhof Hansastraße in Langenfeld gelten nun strengere Vorschriften für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen. Aufgrund steigender Entsorgungskosten wurden die Annahmemengen für Privathaushalte begrenzt. Die Änderungen betreffen sowohl die zugelassenen Materialien als auch die pro Besuch abzugebende Menge.
Ab sofort dürfen Anwohner maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt pro Fahrt am Wertstoffhof Hansastraße abgeben. Die Gebühr pro Anlieferung bleibt bei 8,00 Euro. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe, Pflanzkübel, Gartenurnen und Dachziegel.
Einige Materialien bleiben weiterhin ausgeschlossen. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen waren bereits vor den neuen Regelungen nicht erlaubt. Auch Gipskartonplatten und Gasbetonsteine dürfen dort nicht entsorgt werden.
Für größere Mengen bietet die Deponie im Immigrather District eine Annahme zu 5,00 Euro pro Kofferraumladung an. Alternativ nehmen private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling diese Abfälle gegen Gebühr an. Haushalte mit größeren Mengen werden aufgefordert, diese Alternativen direkt zu nutzen.
Hintergrund der Verschärfungen sind die steigenden Entsorgungskosten am Standort Hansastraße. Anwohner müssen ihre Besuche nun sorgfältiger planen, da nur noch kleine Mengen bestimmter Materialien angenommen werden. Größere oder gemischte Abfälle müssen zu anderen zugelassenen Entsorgern gebracht werden.






