Kanew kämpft um Überleben: Wie deutsche Hilfe die ukrainische Stadt stützt
Nancy NeuschäferKanew kämpft um Überleben: Wie deutsche Hilfe die ukrainische Stadt stützt
Ukrainische Stadt Kanew leidet unter schwerer Not nach weitreichenden Zerstörungen
Die ukrainische Stadt Kanew kämpft mit massiven Versorgungsengpässen, nachdem großflächige Schäden die Bevölkerung von grundlegenden Gütern abgeschnitten haben. Lokale Verantwortliche und deutsche Unterstützer arbeiten nun Hand in Hand, um dringend benötigte Hilfe zu liefern – darunter Fensterglasersatz und Einsatzfahrzeuge.
Im Juli 2025 wurden zwei ausgemusterte Löschfahrzeuge und ein Sprinter nach Kanew geschickt, um die Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen. Die Finanzierung der Feuerwehrfahrzeuge übernahmen gemeinsam die Stadt Viersen, der Verein Freunde Kanews und ein privater Spender. Der Sprinter wurde hingegen mit Bundesmitteln angeschafft.
Halyna Moskalenko, eine Vertreterin aus Kanew, traf sich mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller und der Initiative Freunde Kanews, um die dringendsten Bedarfe zu besprechen. Ganz oben auf der Liste stehen dicke, durchsichtige Folien als provisorischer Ersatz für zerborstene Fensterscheiben. Ohne sie müssen sich die Bewohner mit Sperrholz behelfen, das jegliches Tageslicht abblockt.
Stromausfälle bleiben ein zentrales Problem und lähmen die grundlegende Infrastruktur. Medizinische Geräte fallen ohne Elektrizität aus, während auch die Wasserversorgung und Abwassersysteme stillstehen. Als Reaktion hat der Verein einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um die Stromversorgung wiederherzustellen.
Durch den regelmäßigen Austausch zwischen Viersen und Kanew wird sichergestellt, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Die Freunde Kanews koordinieren weiterhin die Unterstützung und garantieren langfristige Hilfe für die Stadt.
Die gespendeten Fahrzeuge und Materialien sollen akute Nöte in Kanew lindern. Transparente Fensterabdeckungen und eine stabile Stromversorgung sind essenziell für den Alltag und die medizinische Versorgung. Die deutschen und ukrainischen Partner bleiben in engem Kontakt, um weitere Hilfsmaßnahmen zielgerichtet und effizient zu steuern.






