Hülser Stadtrat beschließt Brandschutzreform und prüft neue Entwicklungsgesellschaft
Irmhild PutzHülser Stadtrat beschließt Brandschutzreform und prüft neue Entwicklungsgesellschaft
Stadtrat hielt letzte Sitzung der Legislaturperiode ab
Am Donnerstag traf sich der Stadtrat von Hüls zu seiner letzten Sitzung dieser Legislaturperiode. Zu den zentralen Beschlüssen zählten Aktualisierungen des Brandschutzplans sowie die Zukunft der Hülser Innenstadt nach dem Auslaufen eines großen Förderprogramms.
Auf der Tagesordnung standen zudem die Auswertung eines beliebten Verkehrsversuchs und die Prüfung der Gründung einer neuen Stadtentwicklungsgesellschaft zur Förderung des städtischen Wachstums.
Den Auftakt bildete die Diskussion über das Projekt „Hüls resilient“, das nach drei Jahren im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ abgeschlossen wurde. Die Verwaltung präsentierte ihren Abschlussbericht, in dem die erfolgreichen Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und langfristigen Nachhaltigkeit der Innenstadt dargestellt wurden.
Als besonderer Erfolg wurde die Veranstaltung „Fest am Brunnen“ hervorgehoben, die zahlreiche Besucher in die erweiterte Fußgängerzone und eine zeitweise gesperrte Straße lockte. Auch der Verkehrsversuch „Bewegte Straßenlandschaft“, bei dem die Fußgängerfläche ausgebaut wurde, stieß auf große Zustimmung – rund 80 Prozent der Anwohner befürworteten das Projekt.
Ein zentrales Thema der Sitzung war die Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplans. Die Änderungen zielen darauf ab, Einsatzzeiten zu verkürzen und Hygienestandards im Rettungsdienst zu verbessern. Zudem wurde eine neue Gebührenordnung für den Rettungsdienst beschlossen.
Abschließend stimmte der Rat einstimmig dafür, die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft zu prüfen. Bevor eine offizielle Entscheidung fällt, sollen mögliche Vorteile und Risiken bewertet werden.
Mit dieser Sitzung endete die aktuelle Legislaturperiode. Mehrere wichtige Projekte gehen nun in die Umsetzung: Der überarbeitete Brandschutzplan und die neuen Rettungsdienstgebühren treten bald in Kraft, während die geplante Entwicklungsgesellschaft weiter geprüft wird.
Die positive Resonanz auf die Erweiterung der Fußgängerzone deutet zudem darauf hin, dass sich die Hülser Straßen nachhaltig verändern könnten.






