Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude mit Denkmalschutz
Franco GröttnerHerfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude mit Denkmalschutz
Erstes stationäres Hospiz im Kirchenkreis Herford im Bau
In Herford entsteht das erste stationäre Hospiz des Kirchenkreises – und zwar in einem historischen Gebäude an der Adresse „Unter den Linden 41“, das fast 150 Jahre alt ist. Das Projekt stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Palliativversorgung in der Region dar.
Das Haus beherbergte einst die Tagesklinik der Kreiskliniken. Nun wird es zu einem Hospiz mit zehn Gästezimmern und einem barrierefreien Aufzug umgebaut. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, müssen die Sanierungsarbeiten den Vorgaben der Denkmalpflege entsprechen.
Die Baukosten übernimmt die Stiftung „Zukunft im Kirchenkreis Wittekind“. Zusätzlich fließen Fördermittel der Sparkasse Herford in das Vorhaben. Für die Planung zeichnet der Architekt Byron-Leigh Brown verantwortlich, der das Projekt im Auftrag des Kirchenkreises Herford begleitet.
Betrieben wird die Einrichtung von der Hospiz Herford gGmbH. Die operative Leitung liegt bei Kerstin Hensel, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Vlotho, dem Träger des Hospizes. Eng verzahnt wird die Arbeit mit den ambulanten Hospizdiensten sein, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten.
Für die Verwirklichung des Projekts werden noch Spenden benötigt. Unterstützungsbeiträge können an das Stiftungsvermögen (IBAN DE83 4945 0120 0000 0275 24) oder direkt an das Hospiz (IBAN DE93 4945 0120 0000 29090) bei der Sparkasse Herford überwiesen werden.
Die Eröffnung des Hospizes ist für den Sommer 2026 geplant. Dann soll in dem sanierten historischen Ambiente eine spezialisierte Betreuung angeboten werden. Die Zusammenarbeit mit den ambulanten Diensten soll die Unterstützung für Patient:innen und Angehörige weiter stärken.
