25 March 2026, 12:33

Henkel kämpft mit Ölpreisen und steigenden Kosten – doch Kunden bleiben treu

Liniengraph, der einen Rückgang der projizierten zukünftigen Ölimport-Erwartungen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit Ölpreisen und steigenden Kosten – doch Kunden bleiben treu

Henkel, Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise. Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, verzeichnet steigende Ausgaben in der Lieferkette und Logistik, da Zulieferer erhöhte Kosten weitergeben. Dennoch bleiben die Produkte bei treuen Kunden gefragt – trotz Preiserhöhungen.

Die Verkaufszahlen des vergangenen Jahres fielen für Henkel gemischt aus. Zwischen März 2025 und März 2026 stieg die Nachfrage nach den Kerngeschäftsbereichen Klebstofftechnologien und Konsumgütermarken insgesamt moderat um 2 bis 4 Prozent. Besonders die Klebstoffe verzeichneten die stärksten Mengensteigerungen, während die regionale Entwicklung unterschiedlich ausfiel: Asien-Pazifik wuchs mit 5 bis 7 Prozent am stärksten, Nordamerika blieb stabil bei 2 Prozent, und Europa verlor leicht 1 bis 2 Prozent – bedingt durch die wirtschaftliche Abschwächung.

Das Unternehmen, das 2021 einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro erzielte, spürt nun die indirekten Folgen des Ölpreisanstiegs. Zwar ist Henkel selbst nicht stark von Öl abhängig, doch Zulieferer und Logistikpartner erhöhen ihre Preise. Dadurch sah sich das Unternehmen gezwungen, seine Preispolitik anzupassen und setzt verstärkt auf Produktvorteile, um die höheren Kosten zu rechtfertigen.

Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnt davor, notwendige Preiserhöhungen hinauszuzögern, da Zögern die Krise verschärfen könnte. Gleichzeitig hofft das Unternehmen, dass sich die aktuellen Herausforderungen noch vor Jahresende abschwächen.

Henkels Strategie zielt darauf ab, die Kundenbindung zu stärken, während die steigenden Ausgaben bewältigt werden. Mit weniger als 20 Prozent der Belegschaft in Deutschland ist das Unternehmen global aufgestellt, sieht sich aber mit uneinheitlicher Nachfrage in den verschiedenen Regionen konfrontiert. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Preisanpassungen und der Fokus auf Produktstärken den Druck durch höhere Lieferkettenkosten ausgleichen können.

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