Grüne fordern schnelle Modernisierung des Schienennetzes in NRW trotz laufender Baustellen
Trudel EimerGrüne fordern schnelle Modernisierung des Schienennetzes in NRW trotz laufender Baustellen
Die Grünen haben auf die anhaltenden Herausforderungen und Prioritäten bei der Modernisierung des Schienennetzes in Nordrhein-Westfalen hingewiesen. Zwar sind die jüngsten Sperrungen auf den Linien RE7 und RB48 aufgehoben, doch müssen Fahrgäste weiterhin mit Einschränkungen rechnen, da weitere Baustellen bevorstehen.
Leon Kröck, Fraktionsvorsitzender der Solinger Grünen, betonte, dass die Reisenden die aktuellen Bahnbehinderungen mit Geduld tragen. Die Partei ist überzeugt, dass sich das deutsche Schienennetz inmitten eines umfassenden Ausbaus befindet – auch wenn dies für Pendler und Reisende erhebliche Belastungen mit sich bringt.
Die Grünen setzen sich für mehrere zentrale Verbesserungen ein. Priorität hat für sie die Elektrifizierung und Verlängerung der S7-Linie bis Düsseldorf. Zudem fordern sie, vor Beginn der RRX-Arbeiten ein zusätzliches Weichenpaar in der Nähe von Düsseldorf-Eller Mitte zu errichten.
Weitere Forderungen umfassen eine Umleitung der RE2-Linie, um Solingen, Wuppertal und das östliche Ruhrgebiet direkt zu verbinden. Die Partei drängt außerdem auf eine schnellere Modernisierung der Signaltechnik und eine bessere Koordinierung der Bahnbauprojekte. Lokale Bedürfnisse – etwa die Rolle des Bahnhofs Hilden oder der übergemeindliche Busverkehr – müssten stärker in die Landes- und VRR-Verkehrsplanung einbezogen werden, so die Grünen.
Ziel der Partei ist es, den Schienenverkehr in den kommenden Jahren zuverlässiger, sicherer und attraktiver zu gestalten. Ein gut funktionierendes Bahnnetz sei entscheidend, um die Abhängigkeit vom Individualverkehr zu verringern, heißt es. Ihre Vorschläge konzentrieren sich auf konkrete Ausbaumaßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen.
