22 March 2026, 18:31

Grenzüberschreitende Rettungsübung in Gangelt testet Katastrophenschutz mit 30 Einsatzkräften

Balkendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle nach Großereignis oder Exposition von 2017 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grenzüberschreitende Rettungsübung in Gangelt testet Katastrophenschutz mit 30 Einsatzkräften

Großübung in Gangelt: Rettungskräfte aus drei Ländern testen Katastrophenschutz

Am Wochenende fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Rettungsteams aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien übten gemeinsam die Bewältigung eines schweren Unglücksfalls. Im Mittelpunkt stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei einem simulierten Massenanfall von Verletzten.

Das Szenario sah einen Zusammenstoß zwischen einem Gefahrguttransporter, einem Reisebus und mehreren Pkw vor, bei dem Dutzende Menschen verletzt wurden. Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung waren damit beauftragt, ein Leck am Lkw zu sichern. Ihre Aufgabe war entscheidend, um den gefährlichen Stoff kontrolliert zu handhaben.

Mehr als 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio nahmen an der Übung teil. Drohnen wurden eingesetzt, um die Lage aus der Luft zu erfassen und Echtzeit-Bewertungen der Unfallstelle zu liefern. Die Kreisstraße 13 in Gangelt blieb für die Dauer der Übung gesperrt und wurde erst am späten Samstagabend wieder freigegeben.

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Die Veranstalter bestätigten später, dass die Übung ihre Ziele erreicht habe. Die Teams aus allen drei Ländern arbeiteten reibungslos zusammen und bewiesen damit ihre Fähigkeit, komplexe Notfälle grenzübergreifend zu meistern.

Die Übung unterstrich die Wirksamkeit der internationalen Koordination zwischen den Rettungsdiensten. Einsatzkräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden demonstrierten ihre Vorbereitung auf großflächige Schadenslagen. Mittlerweile ist die Kreisstraße 13 wieder für den normalen Verkehr freigegeben.

Quelle