10 April 2026, 12:33

Gewalt und Festnahmen überschatten Soester Allerheiligenkirmes am zweiten Tag

Gruppe von Menschen mit einem Banner mit der Aufschrift "Rechte für alle Menschen Stoppt Polizeigewalt" vor einem Laternenpfahl, einem Schild, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Gewalt und Festnahmen überschatten Soester Allerheiligenkirmes am zweiten Tag

Am zweiten Tag der Soester Allerheiligenkirmes strömten bei klarem Himmel zahlreiche Besucher auf das Gelände. Doch die Veranstaltung war auch von einer Reihe gewalttätiger Vorfälle und Festnahmen überschattet.

Die Polizei verzeichnete am Donnerstag 13 Körperverletzungen im Zusammenhang mit dem Volksfest. Mehrere Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden, zahlreiche Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Einer der schwerwiegendsten Zwischenfälle betraf einen 25-jährigen Mann aus Osnabrück. Er wurde in der Severinstraße von einem unbekannten Angreifer mit einer Glasflasche getroffen. Zeugen konnten den Täter nicht identifizieren; das Opfer erlitt schwere Verletzungen und wurde notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht.

Ein 37-jähriger Rettungssanitäter wurde ebenfalls von einem 25-jährigen Mann aus Paderborn angegriffen. Der Angreifer war noch am selben Abend von demselben Sanitäter medizinisch versorgt worden. Das Motiv ist weiterhin unklar.

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Unterdessen musste eine 21-jährige Frau aus Delbrück nach einem mutmaßlichen K.-o.-Tropfen-Vorfall ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

In einem weiteren Fall wurde ein 62-jähriger Mann aus Anröchte wegen Raubverdachts vorläufig festgenommen. Er soll nach einem Streit Geld aus der Kasse einer Gaststätte entwendet haben.

Bis zum Ende des Tages waren 20 Personen mit einem Platzverweis vom Kirmesgelände ausgeschlossen worden. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Die Vorfälle haben zu einer verstärkten Polizeipräsenz auf dem Fest geführt. Die Behörden ermitteln weiterhin wegen der Angriffe, während medizinisches Personal mehrere Opfer behandelte. Die Kirmes bleibt geöffnet, die Sicherheitsvorkehrungen wurden jedoch verschärft.

Quelle