02 April 2026, 16:33

Gerhard Struber blickt ohne Bitterkeit auf seinen Abschied beim 1. FC Köln zurück

Fussballtrainer in Mütze und Spieler in Helmen auf einem Feld mit Torpfosten, Büschen und Stadionlüstern unter einem klaren Himmel.

Gerhard Struber blickt ohne Bitterkeit auf seinen Abschied beim 1. FC Köln zurück

Gerhard Struber hat sich offen über seinen Abschied vom 1. FC Köln geäußert und betont, trotz des abrupten Endes seiner Amtszeit keine Bitterkeit zu empfinden. Der österreichische Trainer verließ den Verein Anfang Mai – nur wenige Monate, bevor der Klub unter seinem Nachfolger den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte.

Struber coacht inzwischen Bristol City in Englands Championship, wo seine Mannschaft aktuell auf dem achten Tabellenplatz steht.

Sein Abgang erfolgte nach einem frustrierenden 1:1 gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg. Die Punkteteilung erwies sich als kostspielig und führte dazu, dass der 1. FC Köln sich mitten im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga von ihm trennte. Trotz des Rückschlags blieb der Verein nach dem 32. Spieltag auf dem zweiten Platz.

Strubers Abschied fiel zeitlich mit dem von Sportdirektor Christian Keller zusammen, der ebenfalls Anfang Mai den Klub verließ. Friedhelm Funkel übernahm interimistisch das Traineramt und drehte die Situation schnell zum Positiven. Unter seiner Führung besiegte Köln den 1. FC Nürnberg (2:1) und den 1. FC Kaiserslautern (4:0) und sicherte sich damit die Rückkehr in die Bundesliga.

Struber ging nicht näher auf die Details seines Abgangs ein, bezeichnete die Phase aber als ein Kapitel voller Dramatik und Enttäuschungen. Gleichzeitig räumte er ein, aus der Erfahrung wertvolle Lehren gezogen zu haben. Es war nicht sein erster kurzer Auftritt beim Klub – bereits im Dezember 2020 hatte er den Verein nach nur 76 Tagen verlassen, damals mit Verweis auf Differenzen mit der Führungsebene in Fragen der Strategie und Trainingsmethoden. Zu diesem Zeitpunkt steckte Köln trotz einzelner starker Leistungen mitten im Abstiegskampf der Bundesliga.

Struber hat sich unterdessen Bristol City zugewandt, wo er seine Trainerkarriere in der Championship fortsetzt. Der 1. FC Köln hingegen feierte unter Funkels Leitung die Rückkehr in die erste Liga. Nach einer turbulenten Saison mit mehreren Trainerwechseln bereitet sich der Klub nun auf die neue Bundesliga-Spielzeit vor.

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