02 April 2026, 18:32

Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Bergisch Gladbachs Wochen gegen Rassismus 2026

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld, mit einigen auf Stühlen sitzend und anderen stehend, unter einem klaren blauen Himmel mit Hügeln im Hintergrund, in Erwartung eines Spiels während der 2019 African Cup of Nations.

Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Bergisch Gladbachs Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit besonderem Fußballturnier

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem außergewöhnlichen Fußballturnier zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, trafen sich neun Mannschaften unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft. Im Mittelpunkt stand nicht der Wettbewerb, sondern der Zusammenhalt – ohne Schiedsrichter, ohne Pokale, dafür mit einer gemeinsamen Botschaft gegen Diskriminierung.

Das Turnier "Kicken gegen Rassismus" stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Statt Medaillen erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Der Leitspruch der Kampagne, "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus", prägte den Tag.

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Das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt Bergisch Gladbach, 2024 gegründet, vereint mittlerweile über 30 soziale, religiöse und politische Gruppen. Ihr Ziel ist eine offene, vielfältige und solidarische Gemeinschaft. Das Turnier spiegelte diese Haltung wider – durch den Verzicht auf Schiedsrichter sorgten die Spielerinnen und Spieler selbst für fairen Spielverlauf.

Den Sieg sicherte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch der eigentliche Erfolg war die Atmosphäre des Events. Ähnliche Turniere fanden auch in Mörfelden-Walldorf (4. April) und Rheda-Wiedenbrück (28. März) statt und zeigten die breite Unterstützung für die Sache. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus unterstreichen den weltweiten Einsatz für Gleichberechtigung und Menschenwürde.

Das Turnier bildete den Abschluss einer zweiwöchigen Aktionskampagne gegen Rassismus. Indem Wettbewerb durch Kooperation ersetzt wurde, stärkte die Veranstaltung das Bekenntnis Bergisch Gladbachs zu Inklusion. Die Organisatoren hoffen, dass solche Initiativen langfristig Solidarität zwischen den Gemeinschaften fördern.

Quelle