Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück
Irmhild PutzFreiwillige Feuerwehr Sprockhövel blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück
Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel hält Jahresdienstversammlung ab
Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Verantwortliche, Einsatzkräfte und Gäste kamen zusammen, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und die Pläne für die Zukunft zu besprechen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Erfolge, Herausforderungen sowie anstehende Projekte des Dienstes.
Im Jahr 2024 rückten die Einsatzkräfte zu 365 Einsätzen aus und absolvierten rund 2.100 Stunden an Ausbildungsmaßnahmen. Die Arbeit der Feuerwehr basiert ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement, wobei alle Einsätze von qualifiziertem Personal koordiniert werden. Zudem betreibt die Feuerwehr ein Jugend- und Kinderprogramm, an dem derzeit 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilnehmen. Über ihre Arbeit informiert sie in einem Imagefilm auf YouTube.
Mehrere Feuerwehrleute wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt, darunter Peter Henrichs, Martin van Well und Bruno Grob. Der stellvertretende Wehrleiter, Mario Rosenkranz, dankte dem gesamten Team und gab einen Überblick über den Fortschritt beim Bau des neuen Rettungsdienstzentrums.
Bürgermeisterin Sabine Noll würdigte die Einsatzkräfte und ihre Familien für ihr großes Engagement. Sie kündigte zudem die bevorstehende notarielle Beurkundung des Grundstücks für die neue Feuerwache an. Markus Neuhaus, Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes, sprach vor den Versammelten und betonte die Bedeutung einer Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes angesichts globaler Krisen. Die Feuerwehr unterstrich die Notwendigkeit weiterer Unterstützung durch politische Entscheidungsträger, um den Betrieb langfristig zu sichern.
Für Rückfragen steht die Pressestelle der Feuerwehr unter der Leitung von Sprecher Max Blasius zur Verfügung.
Die Versammlung machte deutlich, wie sehr die Feuerwehr auf gut ausgebildete Ehrenamtliche und die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen ist. Die Pläne für das neue Rettungsdienstzentrum und das Grundstück der Feuerwache nehmen konkrete Formen an. Der Dienst bleibt darauf fokussiert, seine Einsatzbereitschaft und die Verbindung zur Öffentlichkeit weiter zu stärken.
