13 March 2026, 18:33

Ford Köln baut 2.900 Stellen ab – ohne Zwangskündigungen, aber mit Folgen

Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.

Bogeyman der Entlassungen verschwindet bei Ford - Ford Köln baut 2.900 Stellen ab – ohne Zwangskündigungen, aber mit Folgen

Fords Werk in Köln hat einen umfangreichen Personalabbau abgeschlossen – ohne betriebsbedingte Kündigungen. Rund 2.100 Mitarbeiter nahmen freiwillige Abfindungsangebote an, während weitere 800 Arbeitsplätze an neue Eigentümer übergingen. Die Maßnahmen waren Teil eines Plans, 2.900 Stellen abzubauen und die Kosten angesichts finanzieller Schwierigkeiten zu senken.

Die Stellenstreichungen begannen bereits zu Jahresbeginn, als Ford fast 1.000 Produktionsjobs strich. Aufgrund der schwachen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen stellte das Unternehmen die Produktion von zwei auf eine Schicht um. Diese Änderungen waren Ergebnis einer umfassenden Vereinbarung, die der Konzern im vergangenen Sommer mit den Arbeitnehmervertretern getroffen hatte.

Vor den Kürzungen beschäftigte das Kölner Werk etwa 10.500 Mitarbeiter. Nach dem Abbau wird die Belegschaft auf unter 9.000 sinken. Ford hatte den Standort zwar für die Elektroauto-Produktion modernisiert, doch die Absatzzahlen blieben hinter den Erwartungen zurück – was zu finanziellen Verlusten beitrug.

Um Zwangsentlassungen zu vermeiden, setzte das Unternehmen auf freiwillige Abgänge und den Verkauf einzelner Bereiche. Zwar sind die Käufer noch nicht näher bekannt, doch aktuelle Berichte bestätigen, dass am Standort Köln vorerst keine weiteren Entlassungen geplant sind.

Ziel des Personalabbaus ist es, die Ford-Werke in Deutschland wieder in die Gewinnzone zu führen. Mit dem Abbau von 2.900 Stellen hat das Unternehmen sein Sparziel erreicht. Für das Kölner Werk sind vorerst keine zusätzlichen Arbeitsplatzverluste zu erwarten.

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