09 June 2026, 10:27

Flemms Pläne: Mehr Unterstützung für Solinger Ehrenamt durch neue Stadtgesellschaft

Kandidat der CDU für das Bürgermeisteramt präsentiert Konzept zur Stärkung von Verbänden und Ehrenämtern

Flemms Pläne: Mehr Unterstützung für Solinger Ehrenamt durch neue Stadtgesellschaft

Oberbürgermeisterkandidat Daniel Flemm stellt Pläne zur Förderung des Ehrenamts in Solingen vor

Daniel Flemm, Kandidat für das Amt des Solinger Oberbürgermeisters, hat Pläne vorgestellt, um die Unterstützung für freiwillige Initiativen und Vereine in der Stadt auszubauen. Zu seinen Vorschlägen gehören ein neuer städtischer Service namens „Stadtgesellschaft“ sowie kostenlose mobile Absperrungen für lokale Veranstaltungen. Die Ideen zielen darauf ab, die Gemeinschaftsarbeit zu stärken und den Zugang zu Ressourcen zu erleichtern.

Bei seiner Ankündigung skizzierte Flemm zwei zentrale Maßnahmen. Zum einen schlägt er die Einrichtung von „Stadtgesellschaft“ vor – eine eigene Stelle unter der Aufsicht des Oberbürgermeisters. Dieser Service soll als zentrale Anlaufstelle für Vereine, Initiativen und Verbände dienen und ihnen einen einheitlichen Ansprechpartner innerhalb der Verwaltung bieten.

Die zweite Initiative sieht vor, dass die Stadt mobile Sicherheitsabsperrungen anschafft, die kostenlos an Organisationen verliehen werden, die Feste oder öffentliche Veranstaltungen ausrichten. Flemm betonte, wie wichtig es sei, Veranstaltungen sicherer zu gestalten und gleichzeitig die Kosten für Ehrenamtliche zu senken.

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Die Reaktionen auf die Pläne fielen gemischt, aber überwiegend positiv aus. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen begrüßte die Idee eines strukturierten Systems für Förderanträge. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde, unterstützte den Vorschlag für eine Koordinationsstelle im Rathaus. Nurten Öztürk vom Paritätischen Wohlfahrtsverband äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung des neuen Services.

Flemm bekräftigte sein Engagement für die Stärkung des sozialen Sektors in Solingen. Er bezeichnete ehrenamtliches Engagement als „Fundament des städtischen Gemeinschaftslebens“ und versprach, eine Verwaltung zu schaffen, die es aktiv fördert.

Sollten die Pläne umgesetzt werden, würde „Stadtgesellschaft“ als direkte Schnittstelle zwischen dem Oberbürgermeisteramt und lokalen Gruppen fungieren. Die kostenlosen Absperrungen könnten zudem die finanzielle Belastung für Veranstalter verringern. Die Vorschläge würden damit einen Wandel in der Art und Weise einläuten, wie die Stadt mit dem Ehrenamt zusammenarbeitet und es finanziell unterstützt.

Quelle