Essen startet digitalen Verkehrstest COMO an der Ruhrallee mit KI-Ampeln
Nancy NeuschäferEssen startet digitalen Verkehrstest COMO an der Ruhrallee mit KI-Ampeln
Essen testet neues digitales Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee
Ab dem 19. Januar 2026 startet in Essen der Probebetrieb des digitalen Verkehrssystems COMO entlang der Ruhrallee – der erste Praxistest dieser Technologie. Bei Erfolg soll das System ab dem 1. März 2026 in den Vollbetrieb gehen.
Die Testphase läuft vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 und konzentriert sich auf einen zentralen Abschnitt der Ruhrallee. Das Versuchsgebiet umfasst die Kreuzung mit der Westfalenstraße und der Wuppertaler Straße in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. Dieser Streckenabschnitt dient als Pilotkorridor für COMO, das den Verkehr adaptiv und bedarfsgerecht steuern soll.
Während des Tests kommen mehrere innovative Technologien zum Einsatz: Intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Regelung passen die Signale in Echtzeit an. LED-Matrixanzeigen informieren Autofahrer dynamisch über die Verkehrslage. Kamerasysteme überwachen den Verkehrsfluss, während Umweltsensoren die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte messen.
Kurzfristige Beeinträchtigungen sind möglich, da die Ingenieure die Software und Parameter des Systems optimieren. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Emissionen zu senken, bevor COMO im März 2026 voll einsatzbereit ist.
Der Test soll zeigen, wie leistungsfähig die COMO-Infrastruktur unter realen Bedingungen ist. Bei erfolgreichem Verlauf wird das System ab dem 1. März 2026 entlang der Ruhrallee dauerhaft betrieben. Die Stadt setzt auf die digitale Aufrüstung, um die Verkehrseffizienz zu steigern und die Luftqualität zu verbessern.






