14 April 2026, 18:32

Essen führt Doppelhaushalt 2027/2028 ein: Sparen und mehr Planungssicherheit

Plakat mit Text, der besagt: "Fast 5,5 Millionen Menschen sind im Sparplan eingeschrieben", und die erschwinglichkeit des Rückzahlungsplans für studentenkredite hervorhebt.

Essen führt Doppelhaushalt 2027/2028 ein: Sparen und mehr Planungssicherheit

Essen plant Doppelhaushalt für 2027/2028: Effizienzsteigerung und Kostensenkung im Fokus

Essen bereitet einen zweijährigen Haushaltsplan für 2027/2028 vor, um die Finanzplanung zu straffen und Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Der Stadtrat wird den Entwurf im September 2026 prüfen, die endgültige Entscheidung soll im November fallen. Laut Stadtverwaltung soll das neue Modell mehr Transparenz schaffen und die langfristige Investitionsplanung verbessern.

Mit dem Wechsel zum Doppelhaushalt will die Stadt den bürokratischen Aufwand für Mitarbeiter und politische Berater verringern. Zudem ermöglicht er präzisere Finanzprognosen für Großprojekte, die im zweiten Jahr über Kredite finanziert werden. Um die Ausgaben im Griff zu behalten, werden nicht zwingend notwendige Posten sowie verschiebbare Verwaltungskosten unter die Lupe genommen.

Künftig müssen alle Beschaffungen über 5.000 Euro zunächst über das Visumverfahren der Kämmerei genehmigt werden. Bei freiwilligen Leistungen gibt es jedoch Kürzungen: deren Betriebshaushalte wurden im Rahmen eines Ausnahmekatalogs um 20 Prozent gekürzt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Essens Finanzstrategie ist eng mit dem Entschuldungsprogramm Nordrhein-Westfalens verknüpft, das rund 610,7 Millionen Euro an Liquiditätskrediten abdeckt. Durch diese Förderung rechnet die Stadt allein für 2026 mit Einsparungen von etwa 11,7 Millionen Euro bei den Zinszahlungen.

Der Haushaltsentwurf wird dem Rat am 16. September 2026 vorgelegt. Die abschließende Abstimmung ist für den 18. November 2026 geplant. Der Doppelhaushalt bringt strengere Ausgabenkontrollen und planbarere Finanzierung für langfristige Vorhaben mit sich. Zudem profitiert Essen von geringeren Zinskosten dank der Teilnahme am Landesentschuldungsprogramm. Die Änderungen treten in Kraft, sobald der Rat den Plan Ende 2026 billigt.

Quelle