14 April 2026, 20:29

Essen beschleunigt Solarausbau mit riesigem Carport und Freiflächen-PV-Projekten

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Solarpanelen auf einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Essen beschleunigt Solarausbau mit riesigem Carport und Freiflächen-PV-Projekten

Essen treibt den Ausbau der Solarenergie als Teil seiner Klimaziele voran. Die Stadt hat fast 30.000 potenzielle Flächen für bodengestützte Photovoltaik(PV)-Anlagen identifiziert und bereitet den Bau eines großen Solar-Carports auf dem Gelände der Messe Essen vor. Diese Projekte sind zentrale Bestandteile des "Nachhaltigen Energie- und Klimaschutzaktionsplans" (SECAP) der Stadt.

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Bei einer ersten Prüfung wurden 29.840 Teilflächen als geeignet für Freiflächen-PV-Anlagen eingestuft. Davon wurden sechs Standorte für eine abschließende Machbarkeitsstudie ausgewählt, um ihre Eignung für Solarkraftwerke zu prüfen. Die Stadtwerke Essen wurden zudem als möglicher Investor in die Projekte einbezogen.

Parallel dazu soll auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen ein großflächiger Solar-Carport entstehen. Als Generalunternehmer wurde ROOF+ beauftragt; der Baubeginn ist für den Herbst 2026 vorgesehen, vorbehaltlich der Genehmigung. Nach Fertigstellung wird die Anlage eine Leistung von etwa 11 Megawatt Peak (MWp) erbringen und jährlich rund 11.000 Megawattstunden (MWh) Strom produzieren. Zudem sollen durch das Projekt die CO₂-Emissionen um etwa 5.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

Der Essener Stadtrat wird regelmäßig über den Fortschritt der Freiflächen-PV-Projekte informiert, um sicherzustellen, dass die Stadt ihre Ziele im Bereich erneuerbarer Energien gemäß dem SECAP erreicht.

Der Solar-Carport auf dem Messegelände und die ausgewählten Freiflächenstandorte sind konkrete Schritte in Essens Bestrebungen, die erneuerbaren Energien auszubauen. Bei Genehmigung sollen die Bauarbeiten am Carport Ende 2026 beginnen, während weitere Untersuchungen die nächsten Phasen für die Solarkraftwerke bestimmen. Die Projekte zielen darauf ab, die saubere Energieerzeugung zu steigern und den CO₂-Fußabdruck der Stadt zu verringern.

Quelle