EEbus startet Zertifizierung für smarte Energietechnik und Heimnetzwerke
Trudel EimerEEbus startet Zertifizierung für smarte Energietechnik und Heimnetzwerke
EEbus-Initiative startet neues Zertifizierungsprogramm für Heimenergiemanagement und intelligente Geräte
Die EEbus-Initiative hat ein neues Zertifizierungsprogramm für Systeme zur Heimenergieverwaltung und andere smarte Geräte angekündigt. Ab Januar 2023 können Hersteller das Siegel „EEbus ready“ beantragen, um nachzuweisen, dass ihre Produkte die Kommunikationsstandards der Initiative erfüllen. Der Schritt folgt auf ein stetiges Wachstum der Mitgliedschaft und aktuelle Praxisdemonstrationen der Technologie.
Die Zertifizierung wird in drei Stufen eingeführt. Die erste, „EEbus ready“, bestätigt, dass ein Gerät über die „Ship-and-Spine“-Architektur der Gruppe kommunizieren kann. Zwei weitere Stufen prüfen spezifische Anwendungsfälle wie Laststeuerung (LPC), Lastpriorisierung (LPP), Mehrparteienkoordination (MPC) und Mikronetzsteuerung (MGCP). Nicht jeder Hersteller benötigt alle vier Stufen, doch die höchste Kategorie setzt den Erfolg im „Ship-Pairing-Service“-Test voraus – dieser ermöglicht die automatische Geräteeinrichtung per QR-Code.
Die Initiative verzeichnet ein rasantes Wachstum und zählt mittlerweile 76 Mitglieder (gegenüber etwa 60 im Vorjahr). Beim EEbus Summit in Köln, an dem 300 internationale Teilnehmer teilnahmen, präsentierten Unternehmen wie PPC und Solar Manager erfolgreiche „Ship-Pairing“-Lösungen auf Basis der EEBus-Stacks von Keo. Die Veranstaltung bot zudem Entwicklern praktische Testmöglichkeiten und Netzwerkplattformen.
Die im Mai 2022 gegründete EEbus Service GmbH übernimmt die Verwaltung des Zertifizierungsprozesses. Hersteller können über eine abonnementbasierte Testplattform ihre Produkte vor der Antragstellung prüfen. Ziel ist es, Vertrauen in die Gerätekompatibilität zu schaffen und so Händlern, Installateuren und Verbrauchern die Auswahl zu erleichtern.
Das Zertifizierungsprogramm startet Anfang 2023 und setzt einen klaren Standard für intelligente Energietechnik. Durch nahtlose Kommunikation zwischen Geräten könnte es Installationen vereinfachen und Kompatibilitätsprobleme reduzieren. Das anhaltende Wachstum der Initiative und die jüngsten Demonstrationen deuten auf eine starke Branchenunterstützung für das neue System hin.






