27 June 2026, 14:22

Dokumentarfilm zeigt das Schicksal der "Söhne ohne Väter" nach 1945

"Ohne Väter aufgewachsen" - Filmvorführung mit dem Regisseur Andreas Fischer

Dokumentarfilm zeigt das Schicksal der "Söhne ohne Väter" nach 1945

„Söhne ohne Väter“ – Ein neuer Dokumentarfilm über die Spuren der Vaterlosigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Am Sonntag, dem 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr wird in der Evangelischen Johanneskirche in Troisdorf der Dokumentarfilm „Söhne ohne Väter“ gezeigt. Die Produktion beleuchtet die langfristigen Folgen für Kinder, die nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Väter aufwuchsen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Schicksale von Männern, die in dieser Zeit in vaterlosen Familien groß wurden.

Nach dem Krieg war fast jedes dritte Kind ohne Vater – eine Generation, die von Abwesenheit geprägt wurde. Der Film gibt ihren Stimmen Raum: In Interviews schildern Betroffene, wie sie diese Leerstelle erlebten, aber auch die oft ambivalente, manchmal überwältigende Bindung zu ihren Müttern. Manche fanden später Stiefväter, was zusätzliche emotionale Herausforderungen mit sich brachte. Diese individuellen Erzählungen bilden das Herzstück des Films und werfen einen Blick auf eine kaum beachtete Facette der Nachkriegsgeschichte.

Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit, mit dem Regisseur Andreas Fischer ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Die Zuschauer erfahren aus erster Hand, wie das Aufwachsen ohne Vater das Leben dieser Männer prägte. Film und Diskussion wollen ein oft übergangenes Kapitel der deutschen Vergangenheit aufarbeiten.

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