09 May 2026, 02:26

Dagmar Becker verlässt Solingens Dezernat nach zehn prägenden Jahren

Detailiertes altes Stadtplan von Zoffingen, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude, Bäume und Text auf vergilbtem Papier.

Dagmar Becker verlässt Solingens Dezernat nach zehn prägenden Jahren

Dagmar Becker hat nach einem Jahrzehnt an der Spitze des Solinger Dezernats für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration offiziell ihr Amt niedergelegt. Ihre Verabschiedung wurde mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt, die ihre langjährigen Verdienste für die Stadt anerkannte. Beckers Amtszeit war von finanziellen Herausforderungen geprägt, doch ihre Arbeit hinterließ nachhaltige Spuren in den kommunalen Dienstleistungen.

Becker trat ihr Amt 2014 an und entwickelte sich schnell zu einer prägenden Figur bei der Gestaltung der öffentlichen Einrichtungen Solingens. Unter ihrer Führung verwaltete das Dezernat Investitionen von über 600 Millionen Euro zur Modernisierung von Schulen und Bildungseinrichtungen. Zudem spielte sie eine zentrale Rolle beim Ausbau der frühkindlichen Bildung – ab kommendem Jahr wird die Stadt ein flächendeckendes Betreuungsangebot für Kinder bereitstellen.

Ihr Engagement erstreckte sich auch auf Jugend- und Familienangebote, darunter die Erweiterung der Jugendzentren Rollhaus und Monkeys. Die Eröffnung des Vogelsang-Freibads erweiterte zudem die Freizeitmöglichkeiten für Familien. Trotz knapper Haushaltsmittel sorgten Becker und ihr Team dafür, dass Solingen ein breites Spektrum an Freizeit-, Kultur- und Sportprogrammen aufrechterhielt.

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Während ihrer Amtszeit wurden zudem bedeutende Infrastrukturprojekte abgeschlossen, darunter die Sanierung des Theaters Solingen, des Ittertals und der Klingenhalle. Darüber hinaus setzte sie sich für Gleichberechtigung ein und förderte die Karriere von Frauen in der Stadtverwaltung. Becker bereitete ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, sorgfältig auf den Übergang vor, um die Kontinuität der Dezernatsarbeit zu gewährleisten.

Lenker-Koukounarakis übernimmt nun die Verantwortung und wird auf dem Fundament aufbauen, das Becker in den vergangenen zehn Jahren gelegt hat.

Mit Beckers Abschied endet ein prägendes Kapitel der Solinger Kommunalpolitik. Ihre Führung brachte trotz finanzieller Engpässe erhebliche Verbesserungen in der Bildungs- und Kulturinfrastruktur mit sich. Nun liegt es an Lenker-Koukounarakis, die laufenden Projekte und Initiativen des Dezernats weiterzuführen.

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