24 March 2026, 22:35

Bundesweite Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit im Sicherheitsgewerbe gestartet

Schwarz-weiß-Foto eines Fabrikinnenraums mit Arbeitern, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Bundesweite Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit im Sicherheitsgewerbe gestartet

Zoll startet bundesweite Razzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Der deutsche Zoll hat eine groß angelegte bundesweite Aktion gestartet, um nicht angemeldete Arbeit und illegale Beschäftigung zu bekämpfen. Im Fokus steht diesmal der Sicherheits- und Personenschutzsektor. Über 2.100 Beamte sind an den Kontrollen beteiligt. Die Behörden prüfen, ob Unternehmen die Lohnvorschriften, Sozialversicherungsregeln und Arbeitsgesetze einhalten.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls leitet die Aktion. Besonders im Visier sind Dienstleister für Veranstaltungssicherheit und Objektschutz – Branchen, in denen häufig Schwarzarbeit vorkommt. Die Beamten kontrollieren unter anderem nicht genehmigte Leiharbeit, Verstöße gegen den Mindestlohn sowie die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte.

Zudem wird überprüft, ob Mitarbeiter korrekt in der Sozialversicherung gemeldet sind. Die Operation umfasst sowohl stichprobenartige Kontrollen als auch umfassende Betriebsprüfungen auf Basis von Risikoanalysen. Außerdem gehen die Ermittler Hinweisen auf Sozialleistungsbetrug nach.

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Die FKS führt regelmäßig solche Kontrollen in besonders anfälligen Branchen durch. Erste vorläufige Ergebnisse der aktuellen Großrazzia sollen noch in dieser Woche vorliegen.

Bisher wurden keine konkreten Zahlen zu Bußgeldern oder rechtlichen Maßnahmen bekannt gegeben. Detaillierte Ergebnisse wird die Zollverwaltung in den kommenden Wochen schrittweise veröffentlichen. Ziel der Aktion ist es, öffentliche Einnahmen zu schützen, faire Arbeitsbedingungen durchzusetzen und wettbewerbsverzerrende Praktiken in der Branche zu unterbinden.

Quelle