13 March 2026, 18:33

Bundeswehr startet Großübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Platzpatronen

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet Großübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Platzpatronen

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Eine einwöchige Großübung der Bundeswehr beginnt an diesem Freitag auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen. Anwohner in der Umgebung müssen mit lauten Geräuschen rechnen, da im Rahmen der Ausbildung Platzpatronen verschossen werden.

An der Übung beteiligen sich rund 80 Soldaten, 25 Militärfahrzeuge und acht Drohnen. Hauptziel ist die Erprobung von Kommunikationssystemen und Abläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen.

Das ehemalige JHQ Rheindahlen umfasst eine Fläche von 471 Hektar – das entspricht etwa 660 Fußballfeldern. Seit der Schließung im Jahr 2013 dient die verlassene Anlage regelmäßig als Übungsgelände für Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams. Öffentliche Aufzeichnungen darüber, wie viele Übungen dort stattgefunden haben oder welche Organisationen teilgenommen haben, liegen jedoch nicht vor.

Die Bevölkerung wurde darauf hingewiesen, dass im Laufe der Woche laute Knallgeräusche zu hören sein könnten. Diese entstehen durch den Einsatz von Platzpatronen im Rahmen der Übungsszenarien.

Die Übung erstreckt sich über sieben Tage und konzentriert sich auf Einsatzbereitschaft und Koordination. Die Soldaten werden prüfen, wie effektiv ihre Systeme unter simulierten Verteidigungsbedingungen funktionieren. Erwartet wird, dass die Übung ohne Beeinträchtigungen für die umliegende Region abgeschlossen wird.

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