Bundespräsident Steinmeier wird Ehrenpate von Zwillingen aus Hürth
Nancy NeuschäferBundespräsident Steinmeier wird Ehrenpate von Zwillingen aus Hürth
Zwillinge Maximiliane Nike und Friederike Ida aus Hürth erhalten eine ungewöhnliche Ehre: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ihr Ehrenpate geworden. Diese seltene Tradition greift, wenn eine Familie ihr siebtes Kind begrüßt – und in diesem Fall kamen mit den Zwillingen gleich das siebte und achte Familienmitglied auf einmal zur Welt.
Die Eltern Nora und Steffen hatten bereits fünf Kinder, bevor die Zwillinge geboren wurden: drei Töchter im Alter von drei, fünf und 15 Jahren sowie zwei Söhne, neun und 13 Jahre alt. Mit der Geburt der Mädchen wuchs die Familie auf acht Mitglieder an. Nach deutschem Brauch übernimmt der Bundespräsident automatisch die symbolische Patenschaft für das siebte Kind – und bei Mehrlingsgeburten erstreckt sich diese Ehre auf alle gleichzeitig geborenen Geschwister.
Bürgermeister Dirk Breuer empfing die Eltern mit ihren Neugeborenen im Hürther Rathaus, um den besonderen Anlass zu würdigen. Die Familie erhielt für jede der Zwillinge eine persönliche Urkunde sowie ein Geschenk des Bundespräsidenten. Die im Oktober 2024 geborenen Mädchen werden ihren ersten Geburtstag im Oktober 2025 feiern.
Obwohl der Titel keine rechtlichen Verpflichtungen mit sich bringt, ist er ein langjähriges Zeichen der Anerkennung für kinderreiche Familien. Das Amt des Bundespräsidenten bestätigte die Ehrenpatenschaft kurz nach der Geburt der Zwillinge.
Damit verbindet die Zwillinge nun eine einzigartige Beziehung zum höchsten Staatsamt Deutschlands. Ihre Familie gehört zu dem kleinen Kreis, der jährlich durch diese Tradition gewürdigt wird. Die Urkunden und Geschenke dienen als offizielle Bestätigung ihres Platzes als siebtes und achtes Kind im Haushalt.






