Bottrop prüft alle Kreuzungen – für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Nancy NeuschäferBottrop prüft alle Kreuzungen – für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Bottrop startet flächendeckende Prüfung aller Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit
Die Maßnahme folgt auf einen tödlichen Unfall in Warendorf, der auf schlechte Sichtverhältnisse zurückging. Ziel der Behörden ist es, an jeder Einmündung und Kreuzung freie Sichtachsen zu gewährleisten.
Das Tiefbauamt überprüft derzeit alle Knotenpunkte auf die Einhaltung der sogenannten Sichtdreiecke. Diese Dreiecke ermöglichen es Autofahrern, den Querverkehr rechtzeitig zu erkennen – etwa beim Abbiegen oder Einordnen. Hindernisse wie Bäume, Hecken, parkende Fahrzeuge oder Sträucher werden erfasst und bewertet.
Die Größe der Sichtdreiecke richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße: Je höher das Tempolimit, desto länger müssen die Seiten des Dreiecks sein. Werden Mängel festgestellt, muss die Stadt handeln – etwa durch bauliche Änderungen oder die Einrichtung von Halteverboten.
Als erste Straße wird die Scharnhölzstraße Anfang 2026 umgestaltet. Die Priorisierung der Baumaßnahmen orientiert sich an Verkehrsaufkommen und Unfallstatistiken. Das Projekt folgt den deutschen Richtlinien für Straßenbau, den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RaSt 06).
Die Überprüfung soll Unfälle verhindern, die durch eingeschränkte Sicht entstehen. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Kreuzungen die gesetzlichen Sichtstandards erfüllen. Die Änderungen sollen die Verkehrssicherheit in ganz Bottrop spürbar verbessern.






