27 March 2026, 16:28

Bielefelder Paar entgeht nur knapp ETA-Betrug mit 240 Euro Schaden

Altes Dokument mit schwarzer und weißer Handschrift, Text und einem Stempel, das Farbskalen und eine Belohnungsanzeige für gefälschte Mardants Tropfen enthält.

Bielefelder Paar entgeht nur knapp ETA-Betrug mit 240 Euro Schaden

Ein Paar aus Bielefeld entging im März 2026 nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine gefälschte Website für die elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic Travel Authorisation, ETA). Nach verdächtigen Abbuchungen während ihres Antrags erstatteten sie Anzeige bei der Polizei. Seit Anfang 2025 verlangt Großbritannien eine ETA von Reisenden – doch seitdem nutzen Betrüger die Unwissenheit ahnungsloser Antragsteller aus.

Das Paar suchte online nach einem ETA-Antragsformular und gab seine persönlichen Daten auf einer Website ein, die es für offiziell hielt. Bei der Zahlungsabwicklung stieg die Gesamtgebühr plötzlich auf etwa 240 Euro – ein Vielfaches der tatsächlichen Kosten von 18,50 Euro pro Person.

Die beiden lehnten die Transaktion sofort ab und kontaktierten ihre Bank, die die Karte sperrte. Als sie den Betrug erkannten, zeigten sie den Vorfall am 13. März 2026 bei der Polizei an.

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Die offizielle ETA-Website der britischen Regierung ist unter https://www.gov.uk/eta zu finden; Anträge müssen ausschließlich über autorisierte Kanäle gestellt werden. Deutsche Behörden warnen vor gefälschten Anbietern, doch die genaue Zahl der Fälle bleibt unklar. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie Reisende seriöse Dienstleister erkennen können.

Durch ihr schnelles Handeln verhinderten die Bielefeld die finanziellen Verluste, doch der Vorfall zeigt: ETA-Antragsteller bleiben ein Ziel für Betrüger. Die Polizei rät weiterhin zur Vorsicht bei Online-Anträgen – nur die offizielle Website der britischen Regierung garantiert eine gültige Einreiseerlaubnis.

Quelle