08 May 2026, 00:36

Betrüger locken Solinger mit gefälschten Steuererstattungen in die Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrüger locken Solinger mit gefälschten Steuererstattungen in die Falle

Neuer Betrug in Solingen: Gefälschte Steuererstattungsangebote täuschen Bürger

In Solingen macht derzeit ein neuer Betrugsversuch die Runde, bei dem Anwohner mit gefälschten Steuererstattungsangeboten getäuscht werden. Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) aus und verschicken E-Mails, in denen eine Erstattung von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024 versprochen wird. Die Nachrichten wirken auf den ersten Blick authentisch, zielen jedoch darauf ab, persönliche und finanzielle Daten abzugreifen.

Die betrügerischen Mails imitieren offizielle Schreiben – inklusive Regierungslogos und Farbgestaltung. Empfänger werden darin informiert, sie hätten Anspruch auf eine Rückerstattung in Höhe von 1.368 Euro, müssten diese aber innerhalb von 72 Stunden beantragen. Ein Button in der E-Mail leitet sie dazu auf, Bankdaten einzugeben – ein klassisches Warnsignal für Betrug.

IT-Sicherheitsexperten warnen, dass seriöse Steuerbehörden Erstattungen oder Anfragen nach persönlichen Daten niemals per E-Mail abwickeln. Das BZSt bestätigte, dass es keine unaufgeforderten Nachrichten versende und auch keine Kontodaten anfrage. Betrüger setzen häufig auf Zeitdruck, um Opfer zu überstürzten Handlungen zu drängen.

Bürger werden aufgefordert, ihre Spam-Ordner nach ähnlichen E-Mails zu durchsuchen und diese umgehend zu melden. Bei Unsicherheit sollte man sich direkt an das örtliche Finanzamt oder das offizielle BZSt wenden. Das Anklicken von Links oder die Weitergabe von Daten kann zu Identitätsdiebstahl oder finanziellen Verlusten führen.

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Der Betrug basiert auf vorgetäuschter Dringlichkeit und amtlich wirkendem Design, um Vertrauen zu erschleichen. Wer eine solche E-Mail erhält, sollte sie ohne Reaktion löschen. Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerwarteten Steuermitteilungen und empfehlen, Erstattungsansprüche ausschließlich über offizielle Kanäle zu prüfen.

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