Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und bekommt neue Führung mit klaren Zielen
Franco GröttnerBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und bekommt neue Führung mit klaren Zielen
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums. Bei den jüngsten Wahlen wurde zudem eine neue Führung für die Gruppe bestimmt.
Katharina Kaul, die die Katholische Jugendagentur vertritt, wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Beirats gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule – auch sie wurde ohne Gegenstimme ins Amt gewählt.
Der Beirat hat einen aktualisierten Aktionsplan zur Inklusion verabschiedet, der in leichter und leicht verständlicher Sprache verfasst ist. Dieser soll in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.
Um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen lokale Entscheidungen prägen, hat der Beirat Vertreterinnen und Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte ihr Engagement als "entscheidend für die Zukunft Bergisch Gladbachs".
Mit der erweiterten Besetzung verfügt der Beirat nun über mehr Stimmen und klarere Ziele. Der Aktionsplan sowie die Entsendung in die Ausschüsse sollen Inklusion fest in der kommunalen Politik verankern. Als nächster Schritt steht die Zustimmung des Stadtrats und des ASWDG-Ausschusses an.






