01 May 2026, 12:35

Berentzen senkt Umsatzprognose 2025 wegen schwacher Getränkenachfrage

Balkendiagramm, das das Ausmaß der globalen wirtschaftlichen Verluste in Bezug auf den Umsatz veranschaulicht.

Berentzen fühlt Nachfrage-Schwäche bei alkoholischen Getränken - Berentzen senkt Umsatzprognose 2025 wegen schwacher Getränkenachfrage

Berentzen senkt Umsatzprognose für 2025 nach anhaltenden Problemen auf dem deutschen Getränkemarkt

Der Spirituosenhersteller Berentzen hat seine Umsatzerwartungen für 2025 nach unten korrigiert. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr noch 181,9 Millionen Euro Umsatz erzielte, rechnet nun mit einem stärkeren Rückgang als zunächst angenommen. Schwache Verbrauchernachfrage und sinkende Alkoholverkäufe sind die Hauptgründe für die Anpassung.

Ursprünglich hatte Berentzen für 2025 mit Erlösen von bis zu 178 Millionen Euro gerechnet. Nun wurde die Prognose auf maximal 169 Millionen Euro gesenkt. CEO Oliver Schwegmann räumte ein, dass die erhoffte Erholung der Konsumausgaben in der zweiten Jahreshälfte 2025 ausgeblieben sei.

Seit 2022 verzeichnet das Unternehmen bereits das dritte Jahr in Folge rückläufige Alkoholverkäufe in Deutschland. Auch der Verkauf des Mineralwasserwerks in Brandenburg im vergangenen Jahr belastet die aktuellen Umsatzerwartungen. Trotz dieser Rückschläge konnte die Marke Mio Mio, die zu den Erfrischungsgetränken des Konzerns gehört, ihre Verkäufe um 8 Prozent steigern.

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Für 2025 erwartet Berentzen ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro – nach 10,6 Millionen Euro im Jahr 2024. Zudem plant das Unternehmen, Mio Mio ab 2026 auch in Dosen anzubieten.

Die überarbeitete Prognose spiegelt eine schwierigere Marktlage wider als von Berentzen angenommen. Da der Alkoholkonsum weiter zurückgeht und die Verbraucherstimmung schwächelt, stellt sich das Unternehmen auf geringere Einnahmen ein. Die Einführung von Mio Mio in Dosen könnte im kommenden Jahr jedoch neue Wachstumschancen eröffnen.

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