Bayern siegt umstritten im Pokal – klares Abseits bleibt unbestraft
Franco GröttnerBayern siegt umstritten im Pokal – klares Abseits bleibt unbestraft
FC Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln Platz im DFB-Pokal-Achtelfinale – doch der Sieg bleibt umstritten, nachdem ein klares Abseits nicht geahndet wurde. Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte im Nachhinein auf Social Media die Fehlentscheidung der Unparteiischen.
Die Partie nahm eine entscheidende Wende, als Konrad Laimers Schuss von Luis Díaz verwertet wurde – obwohl dieser deutlich im Abseits stand. Da im frühen DFB-Pokal noch kein Videobeweis (VAR) zum Einsatz kommt, übersah der Schiedsrichterassistent den Regelverstoß. Gräfe betonte, dass ein solch offensichtliches Abseits auch ohne technische Hilfsmittel hätte erkannt werden müssen.
Innerhalb von nur zwei Minuten trafen sowohl Díaz als auch Harry Kane und besiegelten damit die Münchner Überlegenheit. Für den 1. FC Köln endete mit der Niederlage der Pokalwettbewerb, während der FC Bayern in die nächste Runde einzog.
Nach dem Spiel lobte Gräfe zwar Hauptschiedsrichter Tobias Welz, bezeichnete die Unaufmerksamkeit des Assistenten jedoch als "inakzeptabel". Die Auslosung des Achtelfinals findet am 2. November statt – ab dieser Runde kommt dann auch der Videobeweis zum Einsatz.
Bayern geht mit dieser technologischen Unterstützung in die nächste Partie und minimiert so das Risiko weiterer Fehlentscheidungen. Während die Kölner Saison im Pokal damit beendet ist, bleibt die Leistung der Schiedsrichter weiter in der Kritik. Die Auslosung am 2. November wird zeigen, wer der nächste Gegner der Münchner sein wird.






