Bad Salzuflen kämpft mit neuer Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle im Wasser
Nancy NeuschäferBad Salzuflen kämpft mit neuer Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle im Wasser
Bad Salzuflen ergreift Maßnahmen gegen Wasserverschmutzung durch Mikroplastik und Schwermetalle
Die Stadt baut eine neue Regenwasserbehandlungsanlage in der Heerser Mühle zur Filterung schädlicher Stoffe aus dem Oberflächenabfluss. Die Bauarbeiten beginnen am 20. Oktober 2022 und dauern bis März 2023.
Ziel des Projekts ist der Schutz lokaler Gewässer durch die Reinigung von Oberflächenwasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie dem Industriegebiet Im Weingarten. Das gereinigte Wasser wird anschließend in den Brökerbach geleitet. Die Anlage ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel und giftige Metalle zurückzuhalten und so aus dem Wasserkreislauf zu entfernen.
Für die Bauarbeiten wird die Heerser Mühle voraussichtlich acht Wochen lang voll gesperrt. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge bleiben über eine provisorische Zufahrt erreichbar. Besucher des Umweltzentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder des Verwaltungsgebäudes der Stadt werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken.
Falls Bäume durch die Bauarbeiten entfernt werden müssen, erfolgt eine Ersatzpflanzung gemäß den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe. Bei Fragen zum Projekt steht das Tiefbauamt unter (05222) 95 22 52 oder [email protected] zur Verfügung.
Die neue Behandlungsanlage wird dazu beitragen, die Belastung der Gewässer in Bad Salzuflen zu verringern. Durch die Filterung von Regenwasser vor dem Eintritt in Bäche erwartet die Stadt eine Entlastung der Umwelt von Mikroplastik und Schwermetallen. Die Anlage soll Anfang 2023 voll in Betrieb gehen.






