Arnsbergs neues Maskottchen "DemokraTIER" gibt Kindern eine Stimme in der Politik
Trudel EimerArnsbergs neues Maskottchen "DemokraTIER" gibt Kindern eine Stimme in der Politik
Ein neues Maskottchen namens "DemokraTIER" vertritt künftig die Interessen von Kindern in Arnsberg. Die Figur wurde von einer ortsansässigen Schülerin entworfen und im Rahmen eines stadtweiten Kreativwettbewerbs ausgewählt. Behördenvertreter lobten das Projekt als gelungenes Beispiel dafür, wie junge Schülerinnen und Schüler auf praktische Weise mit Demokratie vertraut gemacht werden können.
Das DemokraTIER-Projekt entstand als gemeinsame Initiative des Bürgerrats 2024, des Schulamts, des Bürgermeisterbüros sowie mehrerer Grund- und Förderschulen. Ziel war es, Kindern direkte Einblicke in demokratische Prozesse und kreatives Mitgestalten zu ermöglichen. Zwölf Entwürfe wurden von Schülerinnen und Schülern eingereicht, bevor 1.822 Kinder in einer Abstimmung den Sieger küren konnten.
Den Sieg errang Nicole Block, eine Viertklässlerin der Roten Schule, einer städtischen Grundschule im Stadtteil Neheim. Ihr Entwurf wurde in einer feierlichen Zeremonie offiziell an Bürgermeister Ralf Paul Bittner übergeben. Bittner zeigte sich später beeindruckt von der Begeisterung und dem Engagement der Kinder während des Wettbewerbs.
Esther von Kuczkowski, Leiterin des Amts für Bildung, Kultur und Sport, betonte, wie das Projekt die Fähigkeiten der Kinder in kreativem Ausdruck und demokratischer Entscheidungsfindung gefördert habe. Das DemokraTIER wird den Bürgermeister künftig zu Veranstaltungen begleiten – insbesondere zu solchen, die sich mit Kinderthemen befassen.
Arnsberg blickt auf eine lange Tradition zurück, Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung der Stadt einzubinden. Mit dieser Initiative wird diese Praxis fortgeführt, indem jungen Stimmen eine sichtbare Rolle in lokalen Diskussionen eingeräumt wird. Das DemokraTIER steht symbolisch für die Teilhabe von Kindern am städtischen Leben und wird bei offiziellen Anlässen präsent sein, die sich mit Belangen von Kindern beschäftigen. Gleichzeitig setzt das Projekt ein nachhaltiges Zeichen dafür, wie Schulen und Kommunalverwaltung gemeinsam demokratische Bildung fördern können.






