Architektur-Studierende in Wuppertal kämpfen gegen Studiengang-Schließung
Irmhild PutzArchitektur-Studierende in Wuppertal kämpfen gegen Studiengang-Schließung
Studierende der Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal haben gegen die Pläne protestiert, ihren Studiengang zu schließen. Bei der Demonstration am 28. Oktober 2025 präsentierten sie ihre Arbeiten entlang der Bundesallee und forderten die Landesregierung auf, ihre Entscheidung zurückzunehmen. Die Studierenden argumentieren, dass dieser Schritt die Lehrqualität verschlechtern und die gesellschaftliche Bedeutung des Fachs mindern werde.
Der geplante Abschluss des Studiengangs ist Teil von Sparmaßnahmen, die die Landesregierung Nordrhein-Westfalens vorgeschlagen hat. Sollte die Entscheidung umgesetzt werden, entfielen Professuren, und das Kursangebot würde gekürzt – mit weitreichenden Folgen für die architektonische Ausbildung in der Region. Trotz der Unsicherheit hat die Universität den rund 500 eingeschriebenen Studierenden zugesichert, dass sie ihr Studium in Wuppertal abschließen können.
Die Dozentinnen und Dozenten wurden über den Protest informiert und unterstützen die Haltung der Studierenden. Bei der Kundgebung wurden Entwürfe und Modelle auf der Straße ausgestellt – ein Symbol für den Wert ihrer Arbeit. Eine offizielle Bekanntgabe der Studiengangeinstellung durch die Universitätsleitung an die Studierenden steht jedoch noch aus.
Der Protest unterstreicht die Sorgen um die Zukunft des Architekturstudiums in der Region. Studierende und Lehrkräfte warten nun auf eine Reaktion der Landesregierung. Ihr Beschluss wird entscheiden, ob der Studiengang überlebt oder endgültig geschlossen wird.






