08 June 2026, 08:25

67-Jähriger schmuggelt 19.000 Euro Luxusgüter am Flughafen FMO

HZA-MS: Goldschmuggel kostet FMO-Reisende teuerZoll verhindert Schmuggel von Waren im Wert von mindestens 19.000 Euro

67-Jähriger schmuggelt 19.000 Euro Luxusgüter am Flughafen FMO

Zollbeamte am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) haben einen 67-jährigen Mann gestoppt, der versucht haben soll, Luxusgüter ins Land zu schmuggeln. Bei der beschlagnahmten Ware handelte es sich um Gold- und Diamantschmuck, Designersonnenbrillen sowie eine Goldarmbanduhr im Gesamtwert von über 19.000 Euro – ein Vielfaches des gesetzlichen Freigrenzwerts von 430 Euro.

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als die Beamten bemerkten, dass der Mann eine Goldkette und ein Armband trug. Bei einer gründlicheren Durchsuchung fanden sie unter seinen Haaren versteckte Diamantohrringe sowie passende Schmuckstücke in seinem Gepäck. Wie sich herausstellte, hatte der Mann die Stücke während seines Aufenthalts in der Türkei erworben.

Der 67-Jährige reiste in Begleitung einer Frau, die für ihren eigenen Goldschmuck einen „Nachweis über früheren Besitz“ vorlegen konnte. Zudem zeigte sie den Beamten Fotos, die den Mann beim Anprobieren der Stücke während des Urlaubs zeigten. Unter den persönlichen Gegenständen der beiden wurde außerdem eine Notiz mit einer Auflistung des Schmucks und der Kaufpreise gefunden.

Die Behörden beschlagnahmten die nicht deklarierten Waren und leiteten ein Strafverfahren ein. Dem Mann drohen nun mögliche Anklagen wegen Steuerhinterziehung und Schmuggels. Die beschlagnahmten Gegenstände verbleiben vorerst in der Verwahrung des Zolls, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung müsste er mit Nachforderungen auf Einfuhrzölle sowie rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Fall unterstreicht die Risiken, die mit der Überschreitung der zollfreien Freimengen bei Reisen verbunden sind.

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